12 March 2026, 18:22

22-Jähriger soll Hannoveraner Gastwirte mit Schutzgeld erpresst haben

Ein New York Fries Restaurant in einem Einkaufszentrum mit Menschen, die an Tischen sitzen und gehen, eine Theke mit verschiedenen Gegenständen, eine Tafel mit Text auf der linken Seite und Tafeln mit Text und Food-Images im Hintergrund, alles unter einer Decke mit Lampen.

22-Jähriger soll Hannoveraner Gastwirte mit Schutzgeld erpresst haben

In Düsseldorf wurde ein 22-jähriger Mann festgenommen, der verdächtigt wird, Gastwirte in Hannover erpresst zu haben. Der Beschuldigte soll von den Betroffenen mehrere tausend Euro "Schutzgeld" gefordert und mit Gewalt gedroht haben, falls seine Forderungen nicht erfüllt würden. Noch am Abend der Anzeige leiteten die Behörden Ermittlungen ein.

Der Fall begann am 10. Februar 2026, als der Verdächtige über einen Messengerdienst Kontakt zu mehreren Hannoveraner Gaststättenbetreibern aufnahm. Er verlangte Zahlungen in Höhe mehrerer tausend Euro, die er als "Schutzgeld" bezeichnete, und drohte bei Verweigerung mit Gewalt. Die Ermittler stuften den Vorfall umgehend als versuchten schweren Erpressungsversuch ein.

Bis Ende Februar konnten die Fahnder den Mann nach Düsseldorf zurückverfolgen. Am 25. Februar 2026 führten Beamte einen vom Amtsgericht Hannover angeordneten Durchsuchungsbefehl aus und nahmen den Beschuldigten fest. Bei der Festnahme sicherten sie mehrere Beweismittel.

Am Folgetag wurde der Mann einem Haftrichter vorgeführt. Wegen Fluchtgefahr – er besitzt in Deutschland keinen festen Wohnsitz, sondern nur in den Niederlanden – ordnete dieser Untersuchungshaft an. Die Ermittlungen dauern an, während die Polizei weitere Details sammelt.

Dem Festgenommenen wird nun versuchte schwere Erpressung vorgeworfen. Er befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft, während das Verfahren läuft. Weitere Einzelheiten gab die Polizei im Zuge der laufenden Ermittlungen nicht bekannt.

Quelle