26 April 2026, 22:23

41. Filmfestival Guadalajara endet mit Rekordpreisen und neuen Allianzen

Ein buntes Plakat, das ein Festival in San Miguel de Allende, Mexiko, bewirbt und Text sowie festivalbezogenes Bildmaterial enthält.

41. Filmfestival Guadalajara endet mit Rekordpreisen und neuen Allianzen

Das 41. Filmfestival Guadalajara endete mit Preisen, Premieren und neuen Initiativen

Das 41. Filmfestival Guadalajara ging am 25. April nach neun Tagen voller Vorführungen, Auszeichnungen und Branchenveranstaltungen zu Ende. Zu den Höhepunkten zählte die argentinisch-spanische Koproduktion Red Hangar, die die iberoamerikanische Konkurrenz dominierte, während die chilenische Regisseurin Maite Alberdi den Festivalabschluss mit einer Sonderaufführung ihres Films Ein eigenes Kind krönte. Zudem ehrte die Festivalleitung prägende Persönlichkeiten des globalen und regionalen Kinos.

Vom 17. bis 25. April präsentierte das Festival Filme aus ganz Iberoamerika. Juan Pablo Sallatos Red Hangar stach besonders hervor, indem der Streifen in der iberoamerikanischen Sektion jeden Preis abräumte. Hauptdarsteller Nicolás Zárate teilte sich den Preis für die beste schauspielerische Leistung mit María Magdalena Sanizo, die für ihre Rolle in Die Tochter des Kondors ausgezeichnet wurde.

In der industrieorientierten Sektion Guadalajara Construye sicherte sich die argentinisch-spanische Koproduktion Armer Daniel gleich fünf Preise. Beim 22. Koproduktionstreffen wurden zudem das Genredrama Der Flüsterer sowie Die andere Seite mit wichtigen Auszeichnungen bedacht.

Besondere Ehrungen gingen an Darren Aronofsky, der mit einem Internationalen Tribute gewürdigt wurde, und an Elena Vilardell für ihr Engagement bei der Stärkung der Zusammenarbeit zwischen iberoamerikanischen Filmfestivals. Zudem wurde während des Festivals Iberfest ins Leben gerufen – eine neue Initiative von elf Festivals, die die regionale Kooperation fördern soll.

In der Premio-Mezcal-Sektion gewann Liebe Fátima die Auszeichnungen für besten Film, beste Regie sowie den Publikumspreis. Den Abschluss des Festivals bildete Maite Alberdis Ein eigenes Kind, das ein Programm abrundete, das Wettbewerbsvorführungen mit Branchen-Networking verband.

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Das 41. Filmfestival Guadalajara unterstrich die Stärke des iberoamerikanischen Kinos, wobei Red Hangar und Liebe Fátima zu den großen Gewinnern zählten. Neue Projekte wie Iberfest zielen darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen den Festivals zu vertiefen, während die Ehrungen für Aronofsky und Vilardell die internationale und regionale Strahlkraft der Veranstaltung betonten. Die nächste Ausgabe wird an die diesjährige Mischung aus Preisen, Premieren und Branchenfortschritten anknüpfen.

Quelle