22 March 2026, 12:27

BASF verkauft Hydrosulfit-Sparte an Silox und stärkt globale Marktpositionen

Schwarz-weiß-Zeichnung eines Fabrikinneren mit Arbeitern, die Maschinen bedienen, tragenden Säulen, Fenstern und einer Decke, mit der Überschrift "Die Geschichte der Textilindustrie" unten.

BASF verkauft Hydrosulfit-Sparte an Silox und stärkt globale Marktpositionen

BASF und Silox haben den Verkauf zentraler Hydrosulfit-Assets abgeschlossen. Die Vereinbarung stärkt die Position von Silox als globaler Anbieter von Reduktions- und Bleichmitteln. BASF konzentriert sich unterdessen weiter auf andere chemische Produktionsbereiche am Standort Ludwigshafen.

Erst kürzlich hatte BASF die Hydrosulfit-Produktion in Ludwigshafen im Rahmen einer strategischen Überprüfung eingestellt. Das Unternehmen betreibt weiterhin Anlagen zur Herstellung hydrosulfithaltiger Chemikalien in Geismar (USA), Nanjing (China) und Chalampé (Frankreich). Der Standort Ludwigshafen wird sich künftig auf andere anorganische Chemikalien wie Alkoholate, Sulfite und Stickstoffsalze konzentrieren.

Die Transaktion umfasst geistiges Eigentum, technisches Know-how sowie ausgewählte Produktionsanlagen. Silox übernimmt zudem zugehörige Marken und spezielle Behälter. Mit der Übernahme baut das Unternehmen auf 70 Jahre Erfahrung in der Herstellung von Produkten auf Natriumhydrosulfit-Basis auf.

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Hydrosulfite spielen eine entscheidende Rolle in Branchen wie der Textil- und Papierindustrie. Sie dienen als Reduktionsmittel in Färbeprozessen und als Bleichzusätze in der Zellstoffherstellung. Jean-Christophe Bogaert, Geschäftsführer der Silox-Gruppe, betonte die Bedeutung des Deals: Dieser unterstreiche das Engagement des Unternehmens, die Papier- und Textilbranche mit hochwertigen Hydrosulfiten zu beliefern.

Die Vereinbarung erweitert die globale Präsenz von Silox und ergänzt die bestehenden Standorte in Belgien, Indien und Kanada. BASF bleibt weiterhin ein führender Anbieter anderer anorganischer Chemikalien. Beide Unternehmen gehen nun mit angepassten Produktionsstrategien in ihren jeweiligen Märkten voran.

Quelle