14 April 2026, 22:21

Berlin stärkt Quartiersmanagement: Elf neue Stadtteile profitieren ab 2028

Plakat, das Berlin, Deutschland, bewirbt und eine Statue, historische Gebäude, einen Turm, Fußgänger, Fahrzeuge auf einer Straße und eine Brücke zeigt, mit Text, der Stadtinformationen enthält.

Berlin stärkt Quartiersmanagement: Elf neue Stadtteile profitieren ab 2028

Berlin erweitert Quartiersmanagement – mehr Mitsprache für Anwohner

Berlin baut sein Quartiersmanagement aus, um Bewohnern eine stärkere Stimme bei der Gestaltung ihrer Kieze zu geben. Ab 2028 kommen elf weitere Gebiete hinzu, sodass dann insgesamt 24 Stadtteile von dem Programm profitieren. Die Erweiterung folgt auf jahrelange Investitionen, die die Lebensqualität und den sozialen Zusammenhalt vor Ort verbessern sollen.

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Die Ausweitung erfolgt parallel zum schrittweisen Auslaufen der Förderung in 19 bestehenden Quartiersmanagement-Gebieten bis Ende 2027. Einige dieser Stadtteile erhalten jedoch weiterhin eine reduzierte Unterstützung im Rahmen des Programms "Quartiersmanagement Light". Die neu ausgewählten Gebiete hingegen werden im Vollumfang gefördert – als Teil der Initiative "Sozialer Zusammenhalt".

Zu den elf neuen Gebieten zählen Nauener Platz, Südpark, Askanischer Platz, die Paul-Hertz-Siedlung, Neustadt West, die Georg-Ramin-Siedlung, Tirschenreuther Ring, Britz Nord, Britz Süd, Bohlener Straße und Hausotterplatz. Jeder dieser Stadtteile erhält vor Ort ein Managementteam, das lokale Projekte koordiniert und die Anwohner in Entscheidungsprozesse einbindet.

Seit 1999 hat Berlin über 700 Millionen Euro in die Stabilisierung von 50 Quartieren investiert. Die aktuelle Erweiterung baut auf diesen langfristigen Bemühungen auf und lenkt zusätzliche Mittel in die Stadtentwicklung und soziale Initiativen.

Durch den Ausbau erhalten mehr Kieze gezielte Ressourcen, um lokale Herausforderungen zu bewältigen. Die Bewohner der ausgewählten Gebiete arbeiten künftig eng mit den Managementteams zusammen, um ihre Lebensumfelder zu verbessern. Die Änderungen treten 2028 in Kraft, während einige auslaufende Gebiete weiterhin eine abgespeckte Betreuung erhalten.

Quelle