27 April 2026, 18:22

Betrugsvorwürfe gegen Gifhorner Baufirma: Geschädigte fordern Gerechtigkeit für 300.000 Euro Verlust

Verlassenes Gebäudeinnere mit Graffiti-beschmierten Wänden, bröckelnden Oberflächen, kaputten Fenstern, Geländern, Pfosten, Rohren und anderem Schutt, mit einem Wasserzeichen unten.

Betrugsvorwürfe gegen Gifhorner Baufirma: Geschädigte fordern Gerechtigkeit für 300.000 Euro Verlust

Betrugsvorwürfe gegen Baufirma aus Gifhorn: Geschädigte klagen über unfertige Arbeiten und verlorene Zahlungen

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Eine Gruppe von Hausbesitzern im Gebiet zwischen dem Harz und der Lüneburger Heide wirft einem Gifhorner Bauunternehmen Betrug vor. Die Geschädigten behaupten, sie hätten hohe Vorauszahlungen geleistet, erhielten dafür aber entweder mangelhafte oder unvollendete Arbeiten – oder gar nichts. Die Ermittler prüfen den Fall nun genauer; der Gesamtverlust beläuft sich auf über 300.000 Euro.

Im Mittelpunkt der Vorwürfe steht eine Baufirma, deren Geschäftsführer von der Staatsanwaltschaft Braunschweig untersucht wird. Die Hausbesitzer berichten, sie hätten beträchtliche Anzahlungen getätigt, doch die Projekte seien anschließend ins Stocken geraten oder unvollendet geblieben. Einige geben an, das Unternehmen habe schlechte Handwerksarbeit geliefert, die nicht den vereinbarten Standards entsprach.

Mehrere Geschädigte haben zwar gerichtliche Urteile gegen das Unternehmen erstritten, können ihr Geld jedoch nicht zurückerhalten. Mittlerweile erstrecken sich die Vorwürfe auch auf Diebstahl und Urkundenfälschung. In einem Fall sollen aus einem vom Beschuldigten installierten Safe 50.000 Euro verschwunden sein.

Der Geschäftsführer des Unternehmens hat bisher nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme reagiert. Unterdessen wurde die Online-Präsenz – Website, Social-Media-Auftritte und Kontaktdaten – deaktiviert oder gelöscht.

Verärgert über die ausbleibende Aufklärung fordern die betroffenen Hausbesitzer nun andere Verbraucher auf, Bauunternehmen vor Vertragsabschluss und Zahlungen gründlich zu prüfen.

Die laufenden Ermittlungen unterstreichen die Risiken hoher Vorauszahlungen bei Bauprojekten. Da die Verluste 300.000 Euro übersteigen und gerichtliche Entscheidungen nicht vollstreckt werden, kämpfen die Geschädigten weiterhin um Gerechtigkeit. Die Behörden haben bisher weder Anklage erhoben noch weitere Schritte bekannt gegeben.

Quelle