22 March 2026, 08:23

Betrunkener Fahrer flieht nach schwerem Unfall auf der B10 bei Lonsee

Schwarz-weiß-Foto eines umgestürzten Autos am Straßenrand mit Metallstangen und einem Laternenpfahl im Hintergrund, beschriftet mit "1930er-Jahre-Autounfall" unten.

Betrunkener Fahrer rammt Fahrzeug mehrmals und flieht - Betrunkener Fahrer flieht nach schwerem Unfall auf der B10 bei Lonsee

Ein 43-jähriger Mann verlor auf der Bundesstraße B10 bei Lonsee die Kontrolle über sein Fahrzeug und verunglückte schwer. Der Wagen überschlug sich mehrmals, bevor er in einem Graben landete. Der Fahrer erlitt leichte Verletzungen, das Auto wurde jedoch komplett zerstört. Später nahm die Polizei den Mann wegen Verdachts auf Trunkenheit am Steuer und Flucht vom Unfallort fest.

Der Vorfall begann, als der Fahrer von der Fahrbahn abkam und das Auto sich mehrfach überschlug. Trotz der schweren Beschädigung des Wagens konnte er sich selbst aus dem Wrack befreien. Statt auf Hilfe zu warten, versuchte er zu Fuß zu fliehen.

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Ein Zeuge beobachtete den Unfall und setzte dem Mann nach, bis es ihm gelang, ihn festzuhalten, bis die Beamten eintrafen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwa 1,8 Promille – deutlich über der gesetzlichen Grenze. Die Behörden zogen ihm sofort den Führerschein ein.

Der Fall unterstreicht die anhaltenden Bedenken hinsichtlich Alkohol am Steuer auf deutschen Straßen. Allein in Bayern gab es 2025 insgesamt 4.857 alkoholisierte Verkehrsunfälle, bei denen 30 Menschen ums Leben kamen. Auf Bundesstraßen wurden im selben Zeitraum 113 solche Vorfälle registriert. Die Ermittlungen zu diesem jüngsten Unfall laufen noch.

Dem Fahrer drohen nun Anklagen wegen Trunkenheit im Verkehr und unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Sein Führerschein bleibt vorerst eingezogen, während die Polizei weiterhin Beweise sammelt. Der Unfall ist ein weiteres Beispiel für die Gefahren, die von alkoholisierten Fahrern auf deutschen Autobahnen und Bundesstraßen ausgehen.

Quelle