Bielefelds Polizei startet Kampagne für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern
José MartinBielefelds Polizei startet Kampagne für mehr Sicherheit von Radfahrern und E-Scooter-Fahrern
Bielefelder Polizei startet neue Verkehrssicherheitskampagne für Radfahrer und E-Scooter-Fahrer
Die Bielefelder Polizei hat eine neue Kampagne für mehr Verkehrssicherheit ins Leben gerufen, die sich gezielt an Radfahrer und Nutzer von E-Scootern richtet. Die Initiative mit dem Titel "Safe.Mobile.Life – Zwei Räder im Fokus" soll die Zahl der Unfälle mit ungeschützten Verkehrsteilnehmern verringern. Beamte werden ihre Streifen in Risikogebieten intensivieren – insbesondere in der Nähe von Schulen und Unfallschwerpunkten.
Anlass für die Aktion ist ein deutlicher Anstieg der Verletzungen unter ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Im Jahr 2025 machten Radfahrer und E-Scooter-Fahrer 51,3 % aller Verkehrsverletzten aus – ein Anstieg um 7,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Besonders betroffen waren junge Menschen: Kinder und Jugendliche verzeichneten die meisten Fahrradunfälle, während sich die Zahl der E-Scooter-Unfälle in der Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen um 82,35 % erhöhte.
Die Polizei wird sich auf die Einhaltung zentraler Verkehrsregeln konzentrieren, und zwar zwischen 7:00 und 20:00 Uhr. Kontrolliert werden unter anderem der Sicherheitsabstand, korrektes Abbiegen, die technische Ausstattung der Fahrzeuge sowie regelkonformes Verhalten. Auch Ablenkungen wie die Nutzung von Smartphones oder Noise-Cancelling-Kopfhörern – bei Fahrern weit verbreitet – stehen im Fokus, da sie das Unfallrisiko deutlich erhöhen.
Langfristiges Ziel ist die "Vision Zero": keine Toten oder Schwerverletzten mehr im Straßenverkehr. Die Behörden betonen, dass Autofahrer Radfahrer und E-Scooter-Fahrer oft übersehen, was zu vermeidbaren Kollisionen führt. Durch bessere Sichtbarkeit und gegenseitige Aufmerksamkeit soll die Kampagne die Straßen für alle sicherer machen.
Die Initiative sieht verstärkte Präsenz in Bielefelds städtischen Gebieten vor. Die Beamten werden direkt mit den Verkehrsteilnehmern ins Gespräch kommen, um sichereres Verhalten zu fördern und Risiken zu minimieren. Bei Erfolg könnten die Maßnahmen zu weniger Unfällen und einer nachhaltigen Veränderung der Verkehrssicherheitskultur führen.






