Blutige Auseinandersetzung am Oldenburger Hauptbahnhof eskaliert mit rassistischem Angriff auf Polizisten
José MartinBlutige Auseinandersetzung am Oldenburger Hauptbahnhof eskaliert mit rassistischem Angriff auf Polizisten
Am Dienstagabend kam es am Oldenburger Hauptbahnhof zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Bei dem Zwischenfall wurden Personen verletzt, zudem griff einer der Beteiligten einen Beamten der Bundespolizei an. Die Behörden haben bisher keine offizielle Stellungnahme zu dem Vorfall abgegeben.
Der Streit eskalierte, als ein 25-jähriger Mann einen 65-Jährigen mit einem Stein traf und dabei verletzte. Ein Bundespolizist schritt ein, um die beiden zu trennen und die Lage zu beruhigen.
Während des Einsatzes beleidigte der jüngere Mann den Beamten rassistisch. Anschließend warf er den Hals einer zerbrochenen Flasche, den der Polizist mit dem Fuß abwehren konnte. Spätere Tests ergaben, dass der 25-Jährige einen Blutalkoholspiegel von 1,23 Promille hatte.
Bisher gibt es weder eine offizielle Pressemitteilung noch einen Social-Media-Beitrag der Bundespolizei zu dem Vorfall. Allerdings berichtet eine separate Meldung von der Festnahme eines 24-jährigen Guineers am selben Bahnhof in den frühen Morgenstunden des Mittwochs. Der Mann wurde wegen bestehender Haftbefehle in Verbindung mit Bedrohung, Körperverletzung und Sachbeschädigung in Gewahrsam genommen.
Der verletzte 65-Jährige wurde nach dem Angriff medizinisch versorgt. Die genauen Umstände der Tat des 25-Jährigen werden noch untersucht, weitere Details sind jedoch nicht bekannt. Die Polizei bestätigte, dass über die üblichen strafrechtlichen Schritte hinaus keine zusätzlichen Maßnahmen in Zusammenhang mit der unabhängigen nächtlichen Festnahme ergriffen wurden.






