Čovićs Traumtor in der 94. Minute: Werder Bremen demütigt Union Berlin
Nikolaus FreudenbergerPatrice Covic erzielt in seiner Heimatstadt und rührt Vater Ante - Čovićs Traumtor in der 94. Minute: Werder Bremen demütigt Union Berlin
Patrice Čović feierte sein Bundesliga-Debüt mit einem besonderen Tor: In der 94. Minute traf der 19-jährige Stürmer vor heimischem Publikum zum 4:1-Endstand im Spiel von Werder Bremen gegen Union Berlin. Für Čović hatte dieser Moment eine ganz besondere Bedeutung – seine Familie ist seit langem eng mit dem Fußball in der Stadt verbunden.
Der in Berlin geborene Angreifer durchlief fast ein Jahrzehnt die Jugendabteilung von Hertha BSC, bevor er im Sommer 2024 zu Werder Bremen wechselte. Sein Vater Ante spielte einst selbst für Hertha und trainiert heute die U19 des Vereins. Der junge Stürmer gestand, dass das Tor gegen Union Berlin, den Erzrivalen von Hertha, für ihn etwas ganz Besonderes war.
Nach dem Spiel sprach Čović voller Wärme über seinen ehemaligen Klub und betonte, dass Hertha BSC immer einen Platz in seinem Herzen haben werde. Scherzhaft erwähnte er auch die Tradition bei Werder Bremen, nach dem ersten Tor eine Strafe zahlen zu müssen – doch er kündigte an, stattdessen seine Mannschaftskollegen zu einem Essen einzuladen. Mit Blick auf die Zukunft äußerte er die Hoffnung, dass der Verein bald wieder an die Spitze des deutschen Fußballs zurückkehren werde.
Der späte Treffer besiegelte einen souveränen Sieg für Bremen. Čovićs Tor sicherte nicht nur die drei Punkte, sondern markierte auch einen unvergesslichen persönlichen Meilenstein in seiner Heimatstadt.
Sein Tor krönte eine starke Leistung von Werder Bremen gegen Union Berlin. Das Ergebnis hält die Mannschaft auf Kurs für ihre Saisonziele. Für den jungen Stürmer war es besonders emotional, ausgerechnet in Berlin zu treffen – dort, wo seine Fußballkarriere einst begann.






