25 April 2026, 22:23

Dinkçis Tor für Cinja: Fußball und Kampf gegen Leukämie verbinden

Gruppe von Fußballspielern feiert ein Tor auf dem Boden mit einer jubelnden Menge und einem Banner mit Text im Hintergrund.

Dinkçis Tor für Cinja: Fußball und Kampf gegen Leukämie verbinden

Eren Dinkçi erzielte am Samstag ein entscheidendes Tor für Heidenheim beim 2:0-Bundesliga-Sieg gegen den FC St. Pauli. Der Erfolg hielt die geringen Hoffnungen des abstiegsbedrohten Teams auf den Klassenerhalt noch eine weitere Woche am Leben. Doch der Moment hatte eine tiefere Bedeutung – Dinkçi widmete das Tor seiner Freundin Cinja, die an Leukämie erkrankt ist.

Der derzeit von Freiburg an Heidenheim ausgeliehene Stürmer setzte im Kampf gegen den Abstieg ein wichtiges Zeichen. Sein Treffer sicherte nicht nur drei Punkte, sondern wurde auch zum Symbol einer größeren Sache. Gemeinsam mit Cinja hatte er eine Kampagne mit der DKMS ins Leben gerufen, um Stammzellspender für Patienten mit Blutkrebs und anderen Blutkrankheiten zu registrieren.

Die Initiative gewann schnell an Fahrt. Bereits am vergangenen Wochenende, beim Auswärtsspiel Heidenheims in Freiburg, ließen sich 688 Menschen als potenzielle Stammzellspender registrieren. Trainer Frank Schmidt betonte später die Bedeutung des Tores und bezeichnete es als Ausdruck der emotionalen und praktischen Wirkung der Kampagne.

Dinkçi selbst hoffte, dass dieser Moment Cinja Kraft und Freude schenken würde. Seine Widmung hallte weit über das Spielfeld hinaus nach und verband den Überlebenskampf des Teams mit einem persönlichen und kollektiven Kampf gegen die Krankheit.

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Heidenheim bleibt zwar Tabellenletzter der Bundesliga, doch der Sieg gegen St. Pauli hat eine mögliche direkte Relegation vorerst verzögert. Unterdessen wächst die DKMS-Kampagne weiter – Hunderte haben sich bereits als Spender registriert. Dinkçis Tor und die dadurch ausgelöste Resonanz geben sowohl dem Verein als auch Betroffenen von Blutkrebs einen Grund, weiterzukämpfen.

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