Dritte Silvester-Attacke: "Rats-Apotheke" in Teterow wieder Ziel von Vandalen mit Feuerwerk
Nada BlochDritte Silvester-Attacke: "Rats-Apotheke" in Teterow wieder Ziel von Vandalen mit Feuerwerk
Drogerie "Rats-Apotheke" in Teterow zum dritten Mal durch Silvester-Feuerwerk beschädigt
Zum dritten Mal ist die "Rats-Apotheke" in Teterow während der Silvesterfeiern durch Feuerwerkskörper beschädigt worden. Diesmal richteten Unbekannte gezielt Verwüstungen an der Fassade an und hinterließen verbrannte Spuren an den Fenstern. Für das lokale Unternehmen ist dies ein wiederkehrendes Problem.
Bei dem jüngsten Angriff wurde das beleuchtete Apothekenschild schwer beschädigt: Der Buchstabe "R" wurde herausgeschossen, das "A" zerstört, und an einem Fenster zählte der Besitzer über 22 Brandspuren. Armin Noeske, der die Apotheke 2013 übernahm, hatte zuvor die einstigen Schutzbarrikaden vor den Fenstern entfernen lassen.
Es ist nicht das erste Mal, dass die Apotheke unter solchen Angriffen leidet. In der Silvesternacht 2017/18 traf eine fehlgeleitete Rakete das Dach, doch die Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindern. Zehn Jahre zuvor hatte ein Feuerwerkskörper das Gebäude in Brand gesetzt, woraufhin der damalige Besitzer umfangreiche Reparaturen durchführen musste. Noeske will die aktuellen Schäden nun über seine Glasversicherung abwickeln – ob die Kosten übernommen werden, ist jedoch ungewiss.
Das Problem beschränkt sich nicht auf Teterow: Im vergangenen Jahr erlitt etwa die "Pommern-Apotheke" in Berlin schwere Schäden durch Feuerwerk und Plünderungen. Doch wie viele Apotheken bundesweit jährlich von ähnlichen Angriffen betroffen sind, erfasst keine offizielle Statistik.
Noeske schließt aus, die Apotheke künftig wieder zu verbarrikadieren. Vorerst wird er nur das beschädigte Schild reparieren lassen. Die wiederholten Vorfälle zeigen: Für Unternehmen bleibt Silvester ein Risiko – und eine Lösung ist nicht in Sicht.






