23 March 2026, 02:21

Erdrutschsieg der Freien Wähler: Jens Zangenfeind wird neuer Landrat in Miesbach

Karte von Deutschland mit in rot und blau hervorgehobenen Bundesländern, die die Ergebnisse der Wahl von 2016 anzeigen, begleitet von Text, der Einzelheiten zu den Kandidaten und dem Wahltermin enthält.

Erdrutschsieg der Freien Wähler: Jens Zangenfeind wird neuer Landrat in Miesbach

Jens Zangenfeind von der Freien Wählergemeinschaft (FWG) hat die Stichwahl um das Amt des Landrats im Landkreis Miesbach mit einem Erdrutschsieg für sich entschieden. Bei der Wahl am 22. März sicherte er sich 78 Prozent der Stimmen und beendete damit jahrzehntelange CSU-Führung in der Region. Sein Gegenkandidat Franz Schnitzenbaumer kam lediglich auf 22 Prozent der Unterstützung.

Die Wahl folgte auf eine erste Runde am 8. März, in der die FWG in einem Wahlbezirk mit 66,1 Prozent deutlich vor der CSU (14,8 Prozent) und den Grünen (4,5 Prozent) lag. Von 79.451 Wahlberechtigten gaben 39.588 ihre Stimme in der Stichwahl ab. Zangenfeind, bisher Bürgermeister von Hausham, löst den scheidenden CSU-Landrat Olaf von Löwis ab, der nach einer Amtszeit auf eine erneute Kandidatur verzichtete.

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Das Ergebnis markiert einen deutlichen Wandel in der politischen Landschaft Miesbachs. Seit der Landratswahl 2014 wächst die Unterstützung für die FWG stetig, während der Einfluss der CSU nachlässt. Vor von Löwis hatte Wolfgang Rzehak von den Grünen das Amt inne – ein Zeichen für die wechselvolle politische Geschichte des Landkreises.

Mit Zangenfeinds Sieg endet die langjährige Vorherrschaft der CSU in der Kreisverwaltung. Sein Vorgänger Schnitzenbaumer, zuvor Bürgermeister von Schliersee, unterlag in der Stichwahl klar.

Die Wahl bestätigt die wachsende Stärke der FWG in Miesbach. Zangenfeind übernimmt als neuer Landrat das Amt. Sein deutlicher Sieg spiegelt einen größeren Trend weg von der CSU wider, die das Amt jahrelang innehatte. Im endgültigen Ergebnis entfielen 30.875 Stimmen auf Zangenfeind, während Schnitzenbaumer 8.713 erhielt.

Quelle