11 March 2026, 22:42

Exzellenzstrategie kürt neue Elite-Unis – Konstanz fällt aus der Förderung

Eine Gruppe von Studenten marschiert in Berlin, die eine bunt bemalte Schrifttafel tragen, auf der "Students for Future" steht, mit Gebäuden, Bäumen und Himmel im Hintergrund.

Drei Universitäten bleiben exzellent - Konstanz verliert Förderung - Exzellenzstrategie kürt neue Elite-Unis – Konstanz fällt aus der Förderung

Exzellenzstrategie aktualisiert Liste der Spitzenuniversitäten in Deutschland

Die deutsche Exzellenzstrategie hat ihre Liste der Elite-Hochschulen überarbeitet. Das Programm, das herausragende Forschungseinrichtungen fördert, hat nun bekannt gegeben, welche Universitäten ihren renommierten Status bis 2027 behalten. Eine bemerkenswerte Änderung ist der Ausschluss der Universität Konstanz aus der Förderinitiative.

Die Entscheidung basiert auf einer umfassenden Bewertung der Forschungsleistung, der strategischen Ausrichtung und der Governance-Strukturen der beteiligten Hochschulen. Die ausgewählten Einrichtungen erhalten in den kommenden Jahren deutlich höhere Finanzmittel.

Die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und die Eberhard Karls Universität Tübingen bleiben bis 2027 als Exzellenzuniversitäten anerkannt. Diese drei Institutionen erfüllten strenge Kriterien, darunter herausragende Forschungsbilanzen, interdisziplinäre Zusammenarbeit und eine starke Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Sie werden weiterhin erhebliche Mittel aus Bundes- und Landeshaushalten erhalten.

Der Wissenschaftsrat, der die Exzellenzstrategie begleitet, bewertete die Hochschulen anhand mehrerer Faktoren. Dazu zählten frühere Forschungserfolge, strategische Entwicklungspläne sowie die Fähigkeit, mindestens zwei Exzellenzcluster einzurichten. Zudem mussten die Universitäten nachweisen, dass sie sich selbst erneuern, partizipative Strukturen fördern und junge Forscher:innen aktiv einbinden.

Sieben weitere Einrichtungen – die RWTH Aachen, die Universität Bonn, die Berliner Universitätsallianz, die TU Dresden, die Universität Hamburg, die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und die Technische Universität München (TUM) – behalten ebenfalls ihren Exzellenzstatus. Die Universität Konstanz hingegen verlor ihre Förderung, da sie die Mindestanforderung von zwei Exzellenzclustern nicht erfüllte. Die Entscheidung erfolgte nach Prüfung der Unterlagen und Vor-Ort-Besichtigungen.

Aktuell stellt die Exzellenzstrategie jährlich 533 Millionen Euro für Exzellenzcluster und Spitzenuniversitäten bereit. Ab 2026 steigt dieses Jahresbudget auf 687 Millionen Euro, was die Ressourcen für Forschung und Innovation weiter ausbaut.

Die aktualisierte Liste der Exzellenzuniversitäten bestätigt die Förderung von zehn führenden deutschen Hochschulen. Das erhöhte Budget tritt 2026 in Kraft und sichert die kontinuierliche Investition in Spitzenforschung. Der Ausschluss Konstanzer Universität unterstreicht die hohen Maßstäbe, die für den Erhalt des Exzellenzstatus erforderlich sind.

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