Fränkisches Derby endet 1:1 – Polizei verhindert größere Ausschreitungen trotz Festnahmen
José MartinFränkisches Derby endet 1:1 – Polizei verhindert größere Ausschreitungen trotz Festnahmen
Das 276. Fränkische Derby zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg endete am Samstag mit einem 1:1-Unentschieden. Ein großer Polizeieinsatz sorgte dafür, dass die Veranstaltung weitgehend geordnet verlief, auch wenn es vor und nach dem Spiel zu einigen Vorfällen kam.
Rund 3.500 Nürnberger Fans reisten für die Partie nach Fürth an und füllten das Stadion bis auf seine Kapazität von über 16.000 Zuschauern. Die Polizei begleitete etwa 1.000 Auswärtsfans direkt zum Gästeblock, um Auseinandersetzungen zu verhindern.
Trotz der Vorsichtsmaßnahmen kam es in der Nähe des Stadions zu einer Schlägerei zwischen acht Personen aus verfeindeten Fangruppen. Drei von ihnen wurden in der Nähe einer Stadionabsperrung vorläufig festgenommen, da sie unter dem Verdacht standen, Beamte beleidigt und sich gegen eine Festnahme gewehrt zu haben. Die Behörden prüften später mögliche Straftaten aller acht Festgenommenen.
Der Leiter des Fürther Polizeireviers bezeichnete den gesamten Einsatz als friedlich. Die klare Trennung der beiden Fangruppen erwies sich den ganzen Tag über als wirksam. Nach dem Abpfiff wurden nur wenige kleinere Verstöße registriert.
Das Spiel endete ohne größere Störungen, auch wenn die Polizei vereinzelte Vorfälle zu bewältigen hatte. Die kontrollierte Trennung der Fans trug maßgeblich dazu bei, die Ordnung während des brisanten Lokalderbys aufrechtzuerhalten. Die Ermittlungen gegen die vorläufig Festgenommenen werden in den kommenden Tagen fortgesetzt.






