17 March 2026, 04:20

Friedensprotest in Berlin: Israelis fordern Ende der Nahost-Konflikte

Eine Gruppe von Menschen marschiert bei einer Demonstration auf einer Stadtstraße, einige halten Schilder und andere fahren Fahrräder, im Hintergrund ein historisches Gebäude mitbogigen Fenstern, Säulen und Skulpturen.

Initiative 'Israelis for Peace' protestiert gegen den Krieg - Friedensprotest in Berlin: Israelis fordern Ende der Nahost-Konflikte

In Berlin fand am Samstag eine Demonstration statt, bei der sich Dutzende versammelten, um ein Ende der militärischen Konflikte im Nahen Osten zu fordern. Die von Israelis für Frieden organisierte Kundgebung brachte Teilnehmer auf die Straße, die einen sofortigen Stopp der Militäroperationen im Iran und im Libanon verlangten.

Besondere Aufmerksamkeit erregte die Veranstaltung, als die Philosophin Susan Neiman zu den Demonstranten sprach. Redner und Protestierende forderten Deutschland auf, seine Position an das Völkerrecht anzupassen und sich gegen die anhaltende Gewalt auszusprechen.

Israelis für Frieden reiht sich damit in eine lange Tradition globaler Proteste gegen militärische Aktionen in der Region ein. Seit 2001 haben Millionen gegen israelische und US-amerikanische Militäroperationen demonstriert, darunter bei Großkundgebungen nach der Irak-Invasion 2003, dem Gaza-Konflikt 2008–2009 und der Eskalation in Gaza 2022.

Die Samstagsdemonstration in Berlin fügte sich in diese weltweiten Aufrufe zur Deeskalation und diplomatischen Lösungen ein.

Die Proteste unterstreichen den wachsenden öffentlichen Druck auf Regierungen, in den Konflikt einzugreifen. Die Organisatoren betonten die Notwendigkeit, das Völkerrecht einzuhalten und schnellstmöglich eine Beendigung der Gewalt herbeizuführen. Die Kundgebung war eine von vielen weltweit, die ein Ende der Feindseligkeiten fordern.

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