16 April 2026, 06:21

Großbrand auf Freiburger Deponie: Komposthaufen entzündet sich selbst

Schwarze und weiße Zeichnung von Menschen vor einer Fabrik mit Häusern und Rauch aus Schornsteinen, mit dem Text "Kohlebergbau-Katastrophe in England das Ende" unten.

Großbrand auf Freiburger Deponie: Komposthaufen entzündet sich selbst

Großbrand auf Deponie Eichelbuck in Freiburg am Sonntag, 29. März 2026

Am Sonntag, dem 29. März 2026, brach auf der Deponie Eichelbuck in Freiburg ein großer Brand aus. Gegen 11:25 Uhr gerieten riesige Kompostmieten aus zerkleinertem Pflanzenabfall in Brand. Die Feuerwehr kämpfte stundenlang, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.

Das Feuer entstand durch Selbstentzündung eines sechs Meter hohen und etwa 10 mal 20 Meter breiten Komposthaufens. Gärungsprozesse im organischen Material hatten die Flammen ausgelöst.

Die Einsatzkräfte trafen schnell ein: Rund 45 Feuerwehrleute – sowohl Berufs- als auch Freiwillige – waren im Einsatz. Schwere Geräte wie zwei Radlader und ein Bagger wurden herbeigeschafft, um den brennenden Kompost zu verteilen, bevor mit den Löscharbeiten begonnen werden konnte.

Mehrere Tanklöschfahrzeuge pendelten zwischen Wasserentnahmestellen und Brandort, während die Feuerwehrleute das Feuer bekämpften. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden und endete erst gegen 20 Uhr.

Bis zum Abend war der Brand vollständig gelöscht, Verletzte gab es nicht. Der Vorfall zeigt die Gefahren von Selbstentzündung in großen Kompostmieten auf. Die Behörden werden voraussichtlich die Sicherheitsvorkehrungen auf der Deponie nach dem Zwischenfall überprüfen.

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