Hertha BSC siegt in letzter Sekunde – VAR-Chaos überschattet das Spiel gegen Münster
José MartinVideoevidenz ohne Bildschirm: Hertha gewinnt in Münster - Hertha BSC siegt in letzter Sekunde – VAR-Chaos überschattet das Spiel gegen Münster
Hertha BSC schnappt sich mit einem Last-Minute-Treffer einen dramatischen 2:1-Sieg gegen Preußen Münster
In einer spektakulären Schlussphase sicherte sich Hertha BSC in der Nachspielzeit einen knappen 2:1-Erfolg gegen Preußen Münster. Das Spiel nahm eine ungewöhnliche Wendung, als vermummte Störer die VAR-Übertragung unterbrachen, indem sie den Monitor abschalteten. Trotz des Chaos feierte die Berliner Mannschaft damit den zweiten Sieg in Folge.
Die Gastgeber gingen mit dem Ziel in die Partie, nach dem Erfolg gegen die angeschlagenen Münsteraner erneut drei Punkte zu holen. Trainer Stefan Leitl hatte die Saisonziele auf Platz sechs korrigiert – die Erwartungen an die Mannschaft waren entsprechend hoch.
Kurz vor der Pause brach Fabian Reese in der 45.+4 Minute die Defensive der Gäste: Ein verwandelter Elfmeter brachte Hertha mit 1:0 in Führung. Doch Münster reagierte postwendend – bereits in der 46. Minute glich Jannis Heuer nach einer Flanke von Oliver Batista Meier zum 1:1 aus.
Für Aufregung sorgte dann ein Vorfall beim Video-Assistenten: Plötzlich erlosch der VAR-Bildschirm, nachdem Unbekannte in Masken das Kabel gezogen hatten. Die Partie wurde kurz unterbrochen, doch nach einer Überprüfung sprach der Schiedsrichter später dennoch einen Elfmeter für Hertha zu.
Als das Spiel bereits auf des Messers Schneide stand, traf Marten Winkler in der 90.+3 Minute zum 2:1-Endstand. Ein schneller Konter spielte ihn frei – sein Tor löste Jubel bei den heimischen Fans aus.
Mit dem zweiten Sieg in Serie bleibt Hertha BSC auf Kurs für den angestrebten sechsten Tabellenplatz. Trotz der VAR-Panne konnten die Schiedsrichter die entscheidenden Szenen bewerten. Mit neuem Selbstvertrauen blickt die Mannschaft nun auf das nächste Spiel.






