Junge Fahrerin entgeht nach Reh-Unfall auf L265 nur knapp Schlimmerem
Nikolaus FreudenbergerJunge Fahrerin entgeht nach Reh-Unfall auf L265 nur knapp Schlimmerem
21-Jährige kommt mit leichten Verletzungen davon – Unfall nach Ausweichmanöver vor Reh auf der Landesstraße 265 bei Schwendi
Eine 21-jährige Frau entkam mit leichten Verletzungen, nachdem ihr Auto auf der Landesstraße 265 in der Nähe von Schwendi verunglückt war. Der Unfall ereignete sich, als sie einem Reh auswich und ihr Volkswagen daraufhin ins Schleudern geriet und sich überschlug. Die Polizei ermittelt nun zu den genauen Umständen.
Die Frau war auf der Straße unterwegs, als sie plötzlich ein Reh auf der Fahrbahn bemerkte. Um einen Zusammenstoß mit dem Tier zu vermeiden, lenkte sie abrupt zur Seite und verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Der Wagen kam von der Straße ab, prallte gegen einen Baum und kürzte sich auf das Dach.
Rettungskräfte eilten zum Unfallort und brachten die Fahrerin ins Krankenhaus. Ihre Verletzungen fielen glücklicherweise nur leicht aus – vor allem, weil sie angeschnallt war. Die Wucht des Aufpralls entsprach bei einer Geschwindigkeit von etwa 50 km/h einem Sturz aus zehn Metern Höhe, wie die Polizei verdeutlichte.
Ein Abschleppwagen barg später den beschädigten Volkswagen. Der Schaden am Fahrzeug wird auf rund 2.000 Euro geschätzt.
Der Vorfall unterstreicht, wie lebenswichtig das Anschnallen ist – ohne den Gurt wären die Verletzungen vermutlich deutlich schwerwiegender ausgefallen. Die Polizei in Ochsenhausen untersucht weiterhin die genauen Umstände des Unfalls und erinnert Autofahrer daran, vor jeder Fahrt den Sicherheitsgurt anzulegen.






