KI-Übersetzer revolutioniert Deutschlands Justiz – schneller, günstiger, bundesweit
Nada BlochKI-Übersetzer revolutioniert Deutschlands Justiz – schneller, günstiger, bundesweit
Neues KI-gestütztes Übersetzungswerkzeug für Deutschlands Justizsystem eingeführt
Ein neues, mit künstlicher Intelligenz betriebenes Übersetzungstool ist für das deutsche Justizsystem an den Start gegangen. Entwickelt wurde es in einer gemeinsamen Initiative des Niedersächsischen Justizministeriums und des Finanzministeriums. Das System soll Verfahren mit internationalem Bezug beschleunigen. Nach Angaben der Verantwortlichen wird es zudem die Kosten senken und Gerichten im gesamten Land Zeit ersparen.
Ursprünglich war das Werkzeug unter dem Namen „InDA“ (Intelligente Datenanalyse in internationalen Steuerprüfungen) für die Steuerverwaltung konzipiert worden. Nun für den juristischen Einsatz angepasst, soll es bei der Übersetzung von Dokumenten helfen und grenzüberschreitende Verfahren effizienter gestalten.
Das Justizministerium hat die umfassenden Nutzungs-, Änderungs- und Weitergaberechte an dem System erworben. Dies ermöglicht eine flexible Einführung sowie künftige Aktualisierungen. Nach dem Prinzip „Eines für alle“ wird die Technologie Justizbehörden bundesweit zur Verfügung stehen.
Die Behörden betonen die Notwendigkeit einer rechtssicheren Lösung. Das KI-System ist darauf ausgelegt, strenge Standards zu erfüllen und so die Genauigkeit und Zuverlässigkeit von Übersetzungen für Gerichtsverfahren zu gewährleisten.
Das neue Werkzeug soll internationale Rechtsprozesse vereinfachen. Gerichte profitieren von einer schnelleren Bearbeitung von Fällen mit fremdsprachigen Unterlagen. Die Erweiterung des Systems vom Steuer- zum Justizbereich markiert einen weiteren Schritt hin zu einer breiteren Nutzung von KI in der öffentlichen Verwaltung.






