03 May 2026, 00:29

KSI in der Kritik: Altes Video mit gewalttätigem "Witz" über Schwangere sorgt für Empörung

Schwarz-weißes Plakat mit der Aufschrift "Vergewaltigung auf Vergewaltigung oder die Gerechtigkeit, die in ihrer eigenen Falle gefangen ist" in fetter schwarzer Schrift.

KSI in der Kritik: Altes Video mit gewalttätigem "Witz" über Schwangere sorgt für Empörung

„Britain’s Got Talent“-Juror KSI gerät nach altem Video mit gewalttätigem Witz über Schwangere in die Kritik

Der „Britain’s Got Talent“-Juror KSI sieht sich mit massiver Kritik konfrontiert, nachdem ein altes Video aufgetaucht ist, in dem er einen gewalttätigen „Scherz“ über das Schlagen schwangerer Frauen macht. Die Aufnahme, die ursprünglich 2017 veröffentlicht wurde, hat scharfe Verurteilung von Seiten von Initiativen gegen häusliche Gewalt ausgelöst. Viele bezeichnen die Äußerungen als zutiefst beleidigend und schädlich.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die umstrittene Bemerkung stammt aus einem inzwischen gelöschten YouTube-Video, in dem KSI – mit bürgerlichem Namen Olajide William Olatunji – mit seiner Mutter über sicheren Sex sprach. Als sie ihn daran erinnerte, ein Kondom zu benutzen, antwortete er: „Wenn sie schwanger wird, boxe ich einfach das Baby raus.“ Die Aussage hat seitdem empörte Reaktionen hervorgerufen.

KSI wurde zunächst als Mitglied der YouTube-Gruppe The Sidemen bekannt. 2023 kündigte er eine Pause von den sozialen Medien an, nachdem er wegen eines rassistischen „Scherzes“ in einem Parodie-Video in die Kritik geraten war.

Eine Sprecherin der Organisation Women’s Aid verurteilte die Äußerung von 2017 mit den Worten: „Solche Kommentare sind niemals akzeptabel – selbst wenn sie als Witz gemeint sind. Schwangere Frauen sind einem besonders hohen Risiko häuslicher Gewalt ausgesetzt.“ Eine KSI-nahe Quelle behauptet, er bereue das Video inzwischen und bezeichne seine damalige Wortwahl als „dumm und falsch“. Hinzu komme, dass er die damalige Situation mit „tiefer Reue“ betrachte, da er heute reifer sei.

Das wiederaufgetauchte Video hat die Debatte über KSIs früheres Verhalten neu entfacht. Hilfsorganisationen gegen häusliche Gewalt betonen, dass „Witze“ über Gewalt Misshandlung verharmlosen. Die aktuelle Kontroverse reiht sich in frühere Kritik an seinem Online-Verhalten ein, darunter auch sein Rückzug aus den sozialen Medien im Jahr 2023.

Quelle