Lebenslange Haft für brutalen Raubmord in Hameln – Täter kommt nie frei
José MartinRaubmord im Kleingarten: Lebenslange Haft für 68-Jährigen in Niedersachsen - Lebenslange Haft für brutalen Raubmord in Hameln – Täter kommt nie frei
Ein 68-jähriger Mann ist wegen eines brutalen Raubmords in Hameln, Niedersachsen, zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht sprach ihn schuldig, einen Freund in einem Kleingarten erschossen und anschließend dessen Geldbörse gestohlen zu haben. Die Richter entschieden, dass die Schwere der Tat eine vorzeitige Entlassung ausschließt – der Verurteilte wird niemals auf Bewährung freikommen.
Die Leiche des Opfers war von einem Zeugen im Kleingarten entdeckt worden. Fünf Wochen später nahm die Polizei den Verdächtigen fest und brachte ihn in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen ergaben, dass der Angeklagte seinen Freund unter einem Vorwand an den Tatort gelockt und dort erschossen hatte.
Im Verlauf des Prozesses kamen weitere Straftaten ans Licht. Der Mann wurde wegen schweren Raubes und gefährlicher Körperverletzung verurteilt, nachdem er in Emmerthal eine Bekannte vergiftet hatte. Nach der Tat, bei der er sie handlungsunfähig machte, raubte er ihr Bargeld und Schmuck.
Bei der Urteilsbegründung betonte das Gericht die außergewöhnliche Schwere der Taten. Der Mord war aus Habgier begangen worden, was nach deutschem Recht die höchste Strafe nach sich zieht.
Der Verurteilte muss die lebenslange Freiheitsstrafe ohne Möglichkeit einer vorzeitigen Entlassung verbüßen. Das Urteil schließt einen Fall mit mehreren Gewaltverbrechen in zwei Städten ab. Die Behörden bestätigten, dass keine weiteren Tatverdächtigen gesucht werden.