Milchprodukte werden günstiger – doch die Inflation bleibt stabil durch hohe Energiekosten
José MartinMilchprodukte werden günstiger – doch die Inflation bleibt stabil durch hohe Energiekosten
Milchprodukte deutlich günstiger – doch Inflation bleibt stabil
Im März 2026 sind die Preise für Milchprodukte in Berlin und Brandenburg stark gesunken. Butter und Quark wurden im Vergleich zum Vorjahresmonat spürbar günstiger. Dennoch blieb die allgemeine Teuerungsrate stabil, während die Energiekosten in beiden Regionen weiter stiegen.
In Berlin verbilligte sich Butter im März 2026 um 22,9 % im Vergleich zu März 2025. Auch Quark wurde deutlich günstiger und kostete 21,0 % weniger als im Vorjahreszeitraum. Trotz dieser Preissenkungen stiegen die Verbraucherpreise in der Hauptstadt im Jahresvergleich um 2,5 %. Die Energiekosten kletterten um 6,7 % und trugen damit zur Inflation bei, die im Februar 2026 bereits unter die 2 %-Marke gefallen war.
In Brandenburg fielen die Milchpreise noch stärker. Butter wurde um 26,3 % günstiger, während Quark sogar 28,3 % weniger kostete. Dennoch erhöhten sich die Verbraucherpreise im Land um 2,8 % im Vergleich zu März 2025. Auch hier stiegen die Energiekosten deutlich – um 8,5 % –, nachdem die Inflationsrate im Februar 2026 genau bei 2 % gelegen hatte.
Die sinkenden Preise für Butter und Quark brachten den Verbrauchern in beiden Regionen zwar eine gewisse Entlastung. Doch die steigenden Energiekosten und die anhaltende Inflation sorgten dafür, dass die Lebenshaltungskosten insgesamt weiter zunahmen. Die Zahlen zeigen ein gemischtes Bild: Während Lebensmittel günstiger wurden, blieb der Druck durch hohe Energiepreise bestehen.






