16 April 2026, 02:22

Monatelange Vollsperrung: Bahnverkehr in Süd-Frankfurt steht still

Altes Schwarz-Weiß-Foto einer Brücke über einen Fluss in Leipzig, Deutschland, mit Gebäuden, Bäumen und einem Hügel im Hintergrund.

Monatelange Vollsperrung: Bahnverkehr in Süd-Frankfurt steht still

Große Bahnstrecke in Süd-Frankfurt für über einen Monat gesperrt

Ab dem 4. April 2023 wird eine wichtige Eisenbahnstrecke im Süden Frankfurts für mehr als einen Monat vollständig gesperrt. Betroffen ist der Abschnitt zwischen den Bahnhöfen Forsthaus und Südbahnhof. Bis Ende 2027 sollen provisorische Brücken den Zugverkehr aufrechterhalten.

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Die Bauarbeiten beginnen mit dem Rückbau von Dammabschnitten und der Errichtung neuer Pfahlgründungen. Schwere Krananlagen werden zwei Behelfsbrücken positionieren, die die bestehende Bahnüberführung über die Mörfelder Landstraße ersetzen. Gleichzeitig starten die Arbeiten an den Widerlagern für die spätere feste Brücke.

Auch eine höhenfreie Kreuzungsanlage in der Nähe von Forsthaus wird saniert, wofür zusätzliche provisorische Brücken erforderlich sind. Die Bauarbeiten führen zu erheblichen Änderungen im Fahrplan: Die RB58 verkehrt tagsüber über Frankfurt-Louisa umgeleitet, während der Nachtverkehr zwischen Hanau Hauptbahnhof und Rüsselsheim Opelwerk komplett entfällt. Die Linie RE59 von Frankfurt-Ost zum Fernbahnhof Frankfurt Flughafen wird ebenfalls eingestellt. Bei einigen Fernzügen kann es zu Ausfällen oder dem Auslassen von Halten kommen.

Die Vollsperrung dauert vom 4. April bis zum 15. Mai 2023. Die Behelfsbrücken bleiben bis Ende 2027 in Betrieb, bis die neue feste Brücke voraussichtlich fertiggestellt sein wird.

Fahrgäste der Linien RB58 und RE59 müssen sich auf Umleitungen oder Ausfälle einstellen. Auch Fernreisende könnten Änderungen in ihren Verbindungen erfahren. Ziel des Projekts ist die Modernisierung der kritischen Infrastruktur, wobei bis zur Inbetriebnahme der neuen Brücke Ende 2027 Übergangslösungen greifen.

Quelle