09 March 2026, 12:26

Mordprozess in Hameln: Angeklagter bestreitet vorsätzliche Tat trotz schwerer Vorwürfe

Ein Gebäude mit Glastüren und Fenstern, eine Topfpflanze und ein Schild auf dem Gehweg mit der Aufschrift "Männer erschossen"

Mann tot in Kleingarten - 68-Jähriger gesteht - Mordprozess in Hameln: Angeklagter bestreitet vorsätzliche Tat trotz schwerer Vorwürfe

Ein 68-jähriger Mann hat gestanden, einen 63-Jährigen in einem Kleingarten in der Nähe von Hameln getötet zu haben, bestreitet jedoch den Vorwurf des Mordes. Der noch laufende Prozess dreht sich um die Behauptung des Angeklagten, der Schuss sei versehentlich abgegeben worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm hingegen vor, die Tat aus finanziellen Motiven begangen zu haben.

Das Opfer wurde tot im Hamelner Stadtteil Rohrsen aufgefunden, nachdem es aus nächster Nähe in den Hals geschossen worden war. Mit einem Urteil wird am 19. März gerechnet.

Laut Anklage schoss der Angeklagte dem Mann in den Hals, wodurch ein Halswirbel durchtrennt wurde und eine tödliche Hirnblutung ausgelöst wurde. Der Beschuldigte behauptet, die Waffe habe sich versehentlich gelöst, als er versucht habe, eine Kette zu befreien. In seiner Aussage sprach er von "unglücklichen Umständen" und gab an, anschließend in Panik geraten zu sein.

Die Staatsanwaltschaft geht hingegen von einer vorsätzlichen und finanziell motivierten Tat aus. Sie wirft dem Mann Mord aus Habgier sowie schweren Raub mit Körperverletzung vor. Ermittlungen zufolge nutzte er Geld des Opfers, um einen Motorroller-Service zu bezahlen, und überwies 150 Euro auf sein eigenes Konto. Der Angeklagte bestreitet, Geld an sich genommen zu haben.

In einem separaten Fall wird demselben Mann vorgeworfen, eine Frau betäubt zu haben, um ihr anschließend 500 Euro und Schmuck zu stehlen. Die Behörden bestätigten, dass gegen ihn keine weiteren Straftaten oder Vorwürfe über diese beiden Vorfälle hinaus vorlägen.

Ein Zeuge hatte die Leiche des Opfers im Kleingarten entdeckt, woraufhin die Ermittlungen eingeleitet wurden. Der Prozess geht weiter, während beide Seiten ihre Argumente vorbringen, bevor das Gericht zu einer Entscheidung kommt.

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Das Urteil wird am 19. März verkündet. Dem Angeklagten drohen Vorwürfe wegen Mordes aus finanziellen Beweggründen und schweren Raubs – trotz seiner Behauptung, es habe sich um einen Unfallschuss gehandelt. Die Entscheidung des Gerichts wird zeigen, ob die Vorwürfe der Anklage oder die Schilderung des Angeklagten Glauben finden.

Quelle