Neue Kita in Braunschweig-Weststadt soll 2030 Betreuungsnot lindern
Nikolaus FreudenbergerNeue Kita in Braunschweig-Weststadt soll 2030 Betreuungsnot lindern
Neue Kita in der Weststadt soll Betreuungsengpässe lindern
Um die drängende Kinderbetreuungsknappheit im Stadtteil zu entschärfen, ist in der Weststadt eine neue Kindertagesstätte an der Unstrutstraße geplant. Die Einrichtung soll die bald schließende Kita St. Kjeld ersetzen und vom Caritasverband Braunschweig betrieben werden. Die Stadt hat nun konkrete Pläne für das Vorhaben vorgestellt.
Die Weststadt verzeichnet derzeit den höchsten Bedarf an Betreuungsplätzen in ganz Braunschweig. Es fehlen 84 Krippen- und 63 Kindergartenplätze, wobei die Versorgungsquote deutlich unter den kommunalen Zielen liegt. Als Lösung präsentierten die Verantwortlichen ein räumliches Konzept für die neue Kita an der Unstrutstraße – in der Nähe bestehender Einrichtungen in der Ilmenaustraße und am Muldeweg.
Die geplante Einrichtung soll drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe beherbergen. Zudem ist ein 50 Quadratmeter großer Speiseraum vorgesehen, der gesunde Ernährung fördern und soziale Kompetenzen vermitteln soll. Das auf 10 Millionen Euro gedeckelte Projekt setzt auf seriellen Modulbau – eine Methode, die als Pilot für künftige Kita-Neubauten dienen soll.
Über den Antrag entscheidet der Ausschuss für Verwaltung am 17. Juni 2026. Bei einer Zustimmung könnte der Bau 2028 beginnen, die Eröffnung ist für 2030 geplant.
Ziel der neuen Kita ist es, die Betreuungsengpässe in der Weststadt zu verringern und den Zugang zu frühkindlicher Bildung zu verbessern. Nach der Inbetriebnahme wird sie zusätzliche Kapazitäten für Krippen und Kindergärten im Viertel schaffen. Die Trägerschaft übernimmt der Caritasverband Braunschweig von der schließenden Kita St. Kjeld.






