NRW schafft 2026 Rekordzahl an Referendariatsplätzen – 37 Prozent mehr als 2025
Nada BlochNRW schafft 2026 Rekordzahl an Referendariatsplätzen – 37 Prozent mehr als 2025
Nordrhein-Westfalen stellt 2026 rund 1.700 neue Rechtsreferendare ein
Damit steigt die Zahl der ausbildungsplätze im Vergleich zum Vorjahr um 37 Prozent – ein Niveau, das zuletzt 2023 erreicht wurde. Die Aufstockung unterstreicht das Engagement des Landes für die strukturierte Ausbildung künftiger Juristinnen und Juristen durch Praxisphasen und Kooperationen mit öffentlichen Einrichtungen.
2023 begannen in nordrheinwestfalen 1.057 Rechtsreferendare ihre zweijährige Vorbereitungszeit. Ein zentraler Bestandteil ihrer Ausbildung ist ein dreimonatiges Praktikum in einer Behörde. Die Organisation dieser Verwaltungsstation obliegt der Bezirksregierung Münster, die eng mit dem Landgericht Münster zusammenarbeitet. Dieses fungiert als Hauptvermittlungsstelle für die Praktikumsplätze.
Vertreter beider Institutionen trafen sich kürzlich, um ihre langjährige Zusammenarbeit zu erörtern. Im Mittelpunkt der Gespräche stand die Sicherung hochwertiger Ausbildungsprogramme für den juristischen Nachwuchs. Die geplante Erhöhung der Einstellungen ab 2026 ist Teil der kontinuierlichen Bemühungen, diese Initiativen auszubauen und zu stärken.
Mit den zusätzlichen 1.700 Plätzen im Jahr 2026 wird der Rückgang der Einstellungen aus dem Vorjahr mehr als ausgeglichen. Behörden und Gerichte werden auch künftig eng zusammenarbeiten, um die praxisnahe Ausbildung als festen Bestandteil der juristischen Laufbahn zu verankern. Die Partnerschaft zwischen der Bezirksregierung und dem Landgericht Münster bleibt dabei ein zentraler Baustein.






