Oberasbach erhöht Grundsteuer: Warum Eigentümer jetzt mehr zahlen müssen
Fatima TrubinOberasbach erhöht Grundsteuer: Warum Eigentümer jetzt mehr zahlen müssen
Oberasbach erhöht Grundsteuer, um finanzielle Zukunft zu sichern
Der Stadtrat von Oberasbach hat die Grundsteuer erhöht, um die finanzielle Stabilität der Kommune langfristig abzusichern. Nach monatelangen schwierigen Haushaltsverhandlungen stimmte das Gremium für die Anpassung. Das Ziel: die Finanzen zu konsolidieren und Verzögerungen bei zentralen Projekten bis 2026 zu vermeiden.
Die Steuererhöhung betrifft vor allem bebaute und bebaubare Grundstücke, während landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Flächen ausgenommen bleiben. Für Eigentümer steigt der Hebesatz der Grundsteuer B künftig auf 690 Punkte. Die Entscheidung folgte nach Kürzungen in anderen Bereichen, darunter die Streichung geplanter Sanierungsarbeiten in der Jahnhalle-Turnhalle.
Die Stadt hatte bereits finanzielle Rücklagen aufgebraucht und Kredite aufgenommen, um das defizitäre Haushaltsbudget auszugleichen. Da Oberasbach jedoch nicht die Förderkriterien der Landeshauptstadt München für Hilfszahlungen erfüllt, blieb dem Rat keine andere Wahl. Der bis 2026 angelegte Konsolidierungskurs soll sicherstellen, dass die Kommune rechtliche Vorgaben einhält und zahlungsfähig bleibt.
Ein dringendes Vorhaben bleibt der Ausbau der Pestalozzi-Schule für eine ganztägige Betreuung. Die Arbeiten müssen unverzüglich beginnen, um den steigenden Bedarf bis zum Sommer 2028 zu decken. Vertreter der Stadt betonten, die Steuererhöhung sei notwendig, um essenzielle Dienstleistungen und Infrastrukturprojekte ohne weitere Verzögerungen zu finanzieren.
Der neue Steuersatz soll Oberasbach helfen, den Haushalt auszugleichen und eine tiefere Finanzkrise abzuwenden. Die zusätzlichen Kosten tragen vor allem Anwohner und Unternehmen mit erschlossenen Grundstücken. Gleichzeitig muss die Stadt nun zügig die Schulsanierungen und andere wichtige Projekte wie geplant vorantreiben.






