Osnabrücks Polizei startet fünfte Demokratiewoche gegen Rassismus und Extremismus
Osnabrücks Polizei startet fünfte Demokratiewoche gegen Rassismus und Extremismus
Polizeidirektion Osnabrück veranstaltet vom 16. bis 20. März 2026 die fünfte Demokratiewoche
Die Polizeidirektion Osnabrück führt vom 16. bis 20. März 2026 ihre fünfte jährliche Demokratiewoche durch. Die Veranstaltung fällt zeitlich mit den bundesweiten Internationalen Wochen gegen Rassismus zusammen, die in diesem Jahr unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Gemeinsam gegen Rassismus und Rechtsextremismus" stehen. Rund 3.000 Beschäftigte nehmen an Workshops, Diskussionsrunden und Bildungsangeboten teil, die demokratische Werte stärken sollen.
Die Initiative knüpft an vier vorherige Ausgaben an, die zwischen 2022 und 2025 stattfanden. Zu den bisherigen Formaten zählten interaktive Escape Rooms, die sich mit der NS-Geschichte und rechtsextremen Strömungen auseinandersetzten, geführte Stadtrundgänge zur queeren Geschichte Osnabrücks sowie Rollenspiele zu Demokratie und Diskriminierung. Durch Street-Art-Projekte und Theateraufführungen wurde zudem eine aktive Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und historischen Themen angeregt.
Auch in diesem Jahr setzt das Programm auf partizipative Elemente: Ein Escape Room widmet sich den Themen Identität, Diskriminierung und Verantwortung. Beamte besuchen zudem historische Stätten wie die Gedenkstätte Esterwegen und den Gestapo-Keller in Osnabrück, um die Verbindungen zwischen historischen Verbrechen und heutigen Herausforderungen zu reflektieren. Dialogbasierte Workshops und diskursive Formate bilden den Kern der Veranstaltung.
Mit der Demokratiewoche unterstreicht die Polizeidirektion ihr strategisches Ziel, der zunehmenden gesellschaftlichen Spaltung entgegenzuwirken. Durch kritische Reflexion über die eigene Berufsrolle soll das Bewusstsein für demokratische Grundwerte gestärkt und die Sensibilität für Bedrohungen der Demokratie geschärft werden.
Die Demokratiewoche 2026 führt die Tradition fort, Bildung mit interaktiven Formaten zu verbinden. Das Programm aus historischen Besuchen, Workshops und Diskussionen zielt darauf ab, das Verständnis für demokratische Prinzipien unter den Beamten zu vertiefen. Die Teilnahme bleibt für alle 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verpflichtend – ein klares Signal gegen Rassismus und Extremismus.
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