06 May 2026, 03:13

Parteifreie Kandidatin will Gifhorns Politik mit Bürgerinitiative revolutionieren

Ein belebter Platz mit Menschen auf Stühlen sitzend und stehend, umgeben von Topfpflanzen, Metallabsperrungen, Schildern, Straßenlaternen mit Fahnen, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel.

Parteifreie Kandidatin will Gifhorns Politik mit Bürgerinitiative revolutionieren

Jacqueline Kleinhans, eine langjährige Schulsozialarbeiterin und ausgebildete Pädagogin, kandidiert nun für das Amt der Bürgermeisterin von Gifhorn. Sie führt die Bürgerinitiative „Zukunft-Vertrauen-Zusammenhalt“, die frische, transparente Politik abseits der traditionellen Parteistrukturen in die Stadt bringen will.

Im Mittelpunkt ihres Wahlkampfs stehen die Neugestaltung ungenutzter städtischer Immobilien, die Verbesserung öffentlicher Dienstleistungen und die stärkere Einbindung der Bürgerinnen und Bürger in Entscheidungsprozesse. Kleinhans arbeitet seit zehn Jahren als Sozialarbeiterin in Gifhorns Schulen. Als Mutter einer erwachsenen Tochter, die selbst Lehrerin werden will, bringt sie sowohl berufliche als auch persönliche Erfahrungen in ihre Bewerbung um das Bürgermeisteramt ein.

Ihre Initiative „Zukunft-Vertrauen-Zusammenhalt“ fordert einen grundlegenden Wandel im Umgang der Stadt mit ihren Ressourcen. Ein zentraler Streitpunkt ist das Mühlenmuseum, dessen Sanierungskosten ihrer Meinung nach völlig aus dem Ruder laufen. Stattdessen schlägt sie eine vollständige Neubewertung vor – inklusive eines möglichen Abrisses – und möchte die Mittel lieber in Schulen investieren. Die Gruppe regt zudem an, leerstehende Gebäude wie den Ratsweinkeller umzunutzen, etwa als Standesamt, statt sie ungenutzt zu lassen.

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Das Programm der Initiative umfasst fünf Schwerpunkte: öffentliche Sicherheit, Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Bürgerbeteiligung und eine schlankere Verwaltung. Kleinhans betont, wie wichtig faktenbasierte Entscheidungen und offene Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern sind. Um Schwung zu gewinnen, wirbt die Gruppe aktiv um Kandidaten für ihre Liste und ruft die Bevölkerung auf, sich zu engagieren und die Zukunft Gifhorns mitzugestalten.

Durch den Bruch mit der Parteipolitik hofft „Zukunft-Vertrauen-Zusammenhalt“, Wählerinnen und Wähler anzusprechen, die mit den bestehenden Verhältnissen unzufrieden sind. Kleinhans besteht darauf, dass die Stadt praktische Lösungen Vorrang vor teuren Prestigeprojekten einräumen muss, die Haushalte belasten, ohne klare Vorteile zu bringen.

Kleinhans und ihre Initiative setzen sich für eine effizientere, bürgernahe Kommunalpolitik ein. Zu ihren Vorschlägen gehören die Umverteilung von Geldern aus dem Mühlenmuseum, die Umnutzung leerstehender Gebäude und die Stärkung der Bürgerbeteiligung. Jetzt wendet sich der Wahlkampf direkt an die Gifhorner Bevölkerung – mit der Aufforderung, sich der Bewegung anzuschließen und die Entwicklung der Stadt neu zu gestalten.

Quelle