27 April 2026, 16:28

Promis sichern Stimmen und Bilder per Markenrecht gegen KI-Missbrauch ab

Ein Mann im Anzug spricht in ein Mikrofon, wahrscheinlich um ein vom Staat genehmigtes Gesetz zur Verbot des Internets zu unterstützen.

Promis sichern Stimmen und Bilder per Markenrecht gegen KI-Missbrauch ab

Prominente greifen zunehmend zu Markenrechten, um ihre Stimmen und Bilder vor unberechtigter Nutzung durch KI zu schützen. 2023 reichte Taylor Swift drei Markenanmeldungen ein, die ihre Stimme sowie ein bestimmtes Foto abdecken. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund wachsender Bedenken, dass KI-generierte Nachbildungen Künstler ohne deren Zustimmung ausbeuten.

Der Schauspieler Matthew McConaughey zog 2025 nach und sicherte sich acht Markenrechte, darunter seinen berühmten Spruch. Rechtsexperten zufolge bieten solche Maßnahmen zusätzlichen Schutz vor dem Missbrauch persönlicher Merkmale durch KI.

Taylor Swifts Unternehmen TAS Rights Management reichte die Anmeldungen am 24. April 2023 ein. Zwei davon betrafen Klangmarken: ihre Stimme mit den Sätzen "Hey, hier ist Taylor Swift" und "Hey, ich bin's, Taylor". Die dritte Anmeldung bezog sich auf ein bestimmtes Foto der Sängerin.

Die Einreichungen erfolgten, nachdem ihr Abbild in unautorisierten KI-Inhalten aufgetaucht war – darunter Deepfake-Pornografie und Meta-KI-Chatbots. Diese Vorfälle zeigten die Risiken auf, die von KI-Tools ausgehen, die Stimmen und Bilder ohne Erlaubnis reproduzieren.

2025 sicherte sich Matthew McConaughey acht Markenrechte, darunter eine Klangmarke für seinen ikonischen Satz "Alles klar, alles klar, alles klar!". Sein Anwaltsteam bezeichnete die Strategie als zusätzliche Absicherung gegen KI-generierte Nachahmungen, die seine Persönlichkeit ausnutzen. Traditionell decken Markenrechte zwar nicht generell Ähnlichkeit oder Stimme ab, doch diese Anmeldungen sollen genau diese Lücke schließen.

Die Debatte spitzte sich im Dezember 2025 weiter zu, als Disney an Google eine Unterlassungsaufforderung schickte. Das Unternehmen warf der KI-Plattform Gemini vor, illegal Kopien seiner markenrechtlich geschützten Figuren zu erzeugen. Der Streit unterstrich, wie KI-Technologien das Urheberrecht auf die Probe stellen.

Swifts und McConaugheys Markenanmeldungen markieren einen Wandel im Umgang von Prominenten mit dem Schutz ihrer Identität. Indem sie sich rechtlich spezifische Sätze und Bilder sichern, stärken sie ihre Position, um gegen unberechtigte KI-Nutzung vorzugehen. Die Fälle spiegeln zudem die branchenweiten Sorgen wider, dass KI Stimmen und Ähnlichkeiten ohne Zustimmung reproduzieren kann.

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