Raab und Schöneberger sorgen mit Wissenschaos und Nostalgie für TV-Highlights
Nikolaus FreudenbergerRaab und Schoeneberger sind das Duo mit dem doppelten Knalleffekt - Raab und Schöneberger sorgen mit Wissenschaos und Nostalgie für TV-Highlights
Die zweite Folge von Wer weiß denn sowas? sorgte für Lachen, Verwirrung und eine Prise Nostalgie. Moderiert von Stefan Raab und Barbara Schöneberger, mixte die Show skurrile Wissensfragen mit spielerischem Chaos. Manche Kandidaten taten sich schwer mit Popkultur-Klassikern, während andere überraschende Fakten aus Geschichte und Unterhaltung preisgaben.
Das Team der Über-60-Jährigen mit Hugo Egon Balder und Hella von Sinnen kam bei einer Frage zu Drei Haselnüsse für Aschenbrödel ins Stocken – keiner erkannte den beliebten DEFA-Märchenfilm, was umso ironischer war, als Sophia Thomallas Großvater als Szenenbildner daran mitgewirkt hatte.
Sportfragen stellten dagegen Jan Ullrich und Hans Sigl vor Rätsel: Sie nannten fälschlich Kevin Curren als den Spieler, den Boris Becker 1985 im Wimbledon-Finale besiegte. Tatsächlich war es – nach einigem Durcheinander – Kevin Currens Landsmann, doch Beckers echter Finalgegner war damals Ivan Lendl. Die Verwirrung trug zum lockeren Ton der Sendung bei.
Weitere Highlights waren ein kurioser Ausschnitt aus Der 7. Sinn, der veraltete und sexistische Theorien der 1960er- und 70er-Jahre über die Fahrkünste von Frauen zeigte – was beim Publikum für amüsierte Reaktionen sorgte. Später traten Raab und Schöneberger verkleidet auf und performten ein Duett von Barbie Girl, wobei Raab als Ken und Schöneberger als Barbie glänzten.
Auch Fußballgeschichte kam zur Sprache: Ein unterhaltsamer Fakt enthüllte, dass der damalige Torhüter Jens Lehmann bei der WM 2006 im Elfmeterschießen gegen Argentinien einen Spickzettel im Strumpf versteckt hatte. Und in einem Exkurs zur Trickfilmwelt wurde bestätigt, dass Gargamel, der Schurke der Schlümpfe, tatsächlich die Schöpferin von Schlumpfine war – der ersten weiblichen Schlümpfin.
Zum Schluss deuteten Raab und Schöneberger weitere gemeinsame Projekte an und lobten ihre harmonische Moderationschemie. Ihr spielerisches Zusammenspiel hielt die Stimmung bis zum Ende auf Hochtouren.
Die Quizshow bleibt weiterhin erfolgreich: Seit ihrem Debüt 2015 wurden über 1.422 Folgen ausgestrahlt – und das ohne saisonale Pausen. Stattdessen liefert sie durchgehend Unterhaltung. Die Zuschauer dürfen sich auf noch mehr überraschende Fakten und komische Momente in den kommenden Ausgaben freuen.






