16 April 2026, 10:24

Raffinierter Telefonbetrug in Brandenburg: Zwei Opfer verlieren hohe Summen an kriminelle Hochstapler

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen anprangert, die Familien monatlich Hunderte Dollar kosten können.

Raffinierter Telefonbetrug in Brandenburg: Zwei Opfer verlieren hohe Summen an kriminelle Hochstapler

Polizei warnt vor zunehmenden raffinierten Telefonbetrug nach zwei Fällen in Brandenburg – Opfer verlieren hohe Summen

Nach zwei getrennten Vorfällen in Brandenburg, bei denen Betroffene um ihr Geld gebracht wurden, warnt die Polizei vor einer Zunahme besonders dreister Telefonbetrugsmaschen. In Kyritz übergab eine ältere Frau eine hohe Bargeldsumme an Betrüger, während ein Mann aus Neuruppin Geld verlor, nachdem er Kriminellen, die sich als Beamte ausgaben, seine Bankdaten preisgegeben hatte.

In Kyritz erhielt eine 79-jährige Frau einen Anruf von einem angeblichen Polizisten. Der Betrüger behauptete, ihre Tochter habe einen schweren Autounfall verursacht und befinde sich nun in Gewahrsam. Um ihre Freilassung zu erwirken, forderte der Hochstapler eine fünfstellige Kautionszahlung.

Die Frau glaubte die Geschichte und willigte ein, einen Betrag im unteren fünfstelligen Bereich zu zahlen. Sie übergab das Bargeld an den Betrüger, bevor ihr klar wurde, dass sie hereingelegt worden war.

In einem weiteren Fall wurde ein 55-jähriger Mann aus Neuruppin von einem Betrüger kontaktiert, der sich als Bankmitarbeiter ausgab. Der Kriminelle überzeugte ihn davon, dass unbefugte Abbuchungen von seinem Konto getätigt worden seien. Nachdem das Opfer seine Zugangsdaten preisgegeben hatte, sperrte der Betrüger es aus dem Konto aus und stahl einen vierstelligen Betrag.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Beide Geschädigte erstatteten Anzeige bei den örtlichen Behörden. Die Polizei ruft die Bevölkerung dazu auf, wachsam gegenüber unerwarteten Anrufen zu bleiben – insbesondere, wenn dabei nach Geld oder persönlichen Daten gefragt wird. Die Beamten betonen erneut, dass seriöse Institutionen niemals am Telefon nach Zahlungen oder sensiblen Informationen fragen würden.

Quelle