Tierische Anziehungskraft auf der A7: Hunderte Anrufe wegen Hirsch - "Rehné": Ein Hirsch wird zur lokalen Berühmtheit an der Autobahn A7
Ein junger Hirsch, der von Einheimischen Rehné getauft wurde, ist seit über zwei Jahren eine vertraute Erscheinung in der Nähe der Autobahn A7 bei Soltau. Autofahrer melden regelmäßig Sichtungen des Tieres nahe der Ausfahrt Soltau-Süd, insbesondere auf dem Abschnitt in Richtung Hannover. Trotz seiner häufigen Auftritte hat der Hirsch bisher weder einen Unfall verursacht noch sich dem schnellen Verkehr gefährlich genähert.
Der vermutlich etwa drei Jahre alte Hirsch stammt vermutlich aus den umliegenden Wäldern. Anders als die meisten Rehe lebt er einzeln und zieht sich bei Annäherung meist in das Dickicht zurück. Die Sichtungen haben in den vergangenen zwölf Monaten stark zugenommen: Während zwischen März 2025 und März 2026 etwa 15 Meldungen eingingen, waren es seither über 50 – die meisten davon in den Sommer- und Herbstmonaten.
Als Reaktion auf die häufigen Begegnungen haben die Behörden Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit zu erhöhen. Auf den betroffenen Abschnitten der A7 gelten nun temporäre Tempolimits von 80 km/h. Seit Oktober 2025 haben die Straßenbauverwaltungen von Hessen und Niedersachsen zudem Wildschutzzäune errichtet, um Tiere von der Fahrbahn fernzuhalten. Lokale Jäger setzen Drohnen ein, um die Bewegungen des Hirschs zu beobachten, während Warnhinweise Autofahrer auf seine Anwesenheit aufmerksam machen.
Ziel der Maßnahmen ist es, Zusammenstöße zu vermeiden und sowohl Verkehrsteilnehmer als auch Wildtiere zu schützen. Bisher zeigt der Hirsch keine Anzeichen von Stress und streift weiterhin unversehrt durch die Gegend.
Die wiederholten Auftritte des Tieres haben zu verstärkten Vorsichtsmaßnahmen entlang der A7 geführt. Geschwindigkeitsbegrenzungen, Zäune und Drohnenüberwachung sollen die Risiken minimieren. Da bisher keine Unfälle gemeldet wurden, liegt der Fokus weiterhin darauf, die Sicherheit von Tier und Verkehrsteilnehmern zu gewährleisten.






