Sieben niedersächsische Museen erhalten das begehrte Museumsgütesiegel für Spitzenleistungen
José MartinSieben niedersächsische Museen erhalten das begehrte Museumsgütesiegel für Spitzenleistungen
Sieben Museen in Niedersachsen haben das renommierte Museumsgütesiegel für ihre herausragende Arbeit erhalten. Die Auszeichnungen wurden in einer feierlichen Zeremonie in der Turbinenhalle des Nordwestdeutschen Museums für Industriekultur überreicht. Zu den geehrten Einrichtungen zählt das Osnabrücker Museumsquartier, das das Siegel nun für die nächsten sieben Jahre führen darf.
Das Zertifizierungsverfahren dauerte zwei Jahre und umfasste eine Selbstevaluation sowie eine enge Begleitung durch den Museumsverband. Jedes Museum musste strenge Kriterien erfüllen, bevor es die Anerkennung erhielt. Nils-Arne Kässens, Direktor des Osnabrücker Museumsquartiers, bezeichnete den Prozess als bereichernd und wertvoll für die Weiterentwicklung der Institution.
Falko Mohrs, Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, überreichte die Auszeichnungen gemeinsam mit weiteren Vertretern. Er betonte die Bedeutung der Weiterentwicklung der Museumsarbeit und der Vorbereitung der Einrichtungen auf zukünftige Herausforderungen. Dr. Johannes Janssen hob in seiner Rede hervor, wie das Gütesiegel die Entwicklung vorantreibt und die Standards in der gesamten Branche verbessert.
Die Verleihung fand im Rahmen der Jahrestagung des Museumsverbands statt. Auf der Veranstaltung wurden auch die anhaltenden Herausforderungen der Personalentwicklung in Museen diskutiert. Wolfgang Beckermann, Erster Stadtrat, würdigte den Erfolg des Osnabrücker Museumsquartiers und lobte dessen Engagement für Spitzenleistungen.
Die neu zertifizierten Museen dürfen das Gütesiegel nun sieben Jahre lang führen. Die Auszeichnung bestätigt ihr Bekenntnis zu hohen Qualitätsstandards und kontinuierlicher Verbesserung. Gleichzeitig unterstützt sie die Einrichtungen dabei, zukunftsfähig und relevant zu bleiben.






