05 April 2026, 08:21

Stadt genehmigt Haushaltsplan 2026 mit 4,5 Millionen Überschuss

Tortendiagramm mit der Beschriftung "Fonds nach aufstrebendem Status, Fiskaljahr 2020-2021" auf einem weißen Hintergrund, unterteilt in Abschnitte, die verschiedene Jahre darstellen und deren Größe die investierten Fonds angibt.

Stadt genehmigt Haushaltsplan 2026 mit 4,5 Millionen Überschuss

Der Haushaltsplan der Stadt für 2026 hat die offizielle Genehmigung der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Rheinland-Pfalz (ADD) erhalten. Der Entwurf sieht für das kommende Jahr einen Überschuss von 4,5 Millionen Euro vor – ein wichtiger Schritt in Richtung finanzieller Stabilität. Stellvertretender Bürgermeister Ralf Seemann bezeichnete die Entscheidung als "deutliche Bestätigung der wirtschaftlichen Strategie der Stadt".

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Die ADD erteilte dem Haushalt ohne zusätzliche Auflagen grünes Licht. Ein zentraler Erfolg ist die wiederhergestellte freie Finanzrücklage, die im laufenden Jahr nahezu 5,5 Millionen Euro beträgt. Diese Rücklage gilt als entscheidender Indikator für die finanzielle Gesundheit der Kommune.

Auch die Bruttoschulden pro Einwohner sind auf 448 Euro gesunken. Gleichzeitig stieg die Eigenkapitalquote auf fast 36 Prozent; das Eigenkapital soll bis Ende 2026 voraussichtlich 139,5 Millionen Euro erreichen. Seemann betonte, dass diese Zahlen eine "klare Aufwärtstendenz" in der städtischen Finanzlage widerspiegeln.

Für die Zukunft prognostiziert der Haushalt weitere Überschüsse: 1,8 Millionen Euro im Jahr 2027, 1,4 Millionen Euro 2028 und etwa 4,9 Millionen Euro 2029. Die ADD warnte jedoch, dass die langfristige Haushaltsstärke aufgrund der weiterhin bestehenden Schuldenlast unsicher bleibe.

Der genehmigte Haushalt steht für eine verbesserte Finanzsteuerung mit wachsendem Eigenkapital und sinkender Kurzfristverschuldung. Dennoch erfordert die Mahnung der ADD zur nachhaltigen Leistungsfähigkeit eine fortlaufende Beobachtung. Die Stadt blickt damit zwar mit einer klareren finanziellen Perspektive in die kommenden Jahre – doch bleibt die Entwicklung abzuwarten.

Quelle