27 April 2026, 04:24

Treibstoffknappheit gefährdet Langstreckenreisen – Urlauber wechseln zu Europa-Zielen

Eine Gruppe von Menschen sitzt auf dem Boden eines Flughafens und hält ein 'Berlin aufgrund der Klimakrise abgesagt' Schild, umgeben von verstreuten Taschen, Flaschen und Texttafeln im Hintergrund.

Treibstoffknappheit gefährdet Langstreckenreisen – Urlauber wechseln zu Europa-Zielen

Die Unsicherheit bei Langstreckenreisen hat zugenommen, da Treibstoffknappheit in einigen Regionen Besorgnis auslöst. Anja Karliczek, Vorsitzende des Tourismusausschusses des Deutschen Bundestags, hat auf die Risiken für Reisende hingewiesen, die in ferne Ziele aufbrechen. Unterdessen bleiben die deutschen Kerosinreserven vorerst stabil.

Die Warnung erfolgt vor dem Hintergrund globaler Treibstoffengpässe, die Flüge nach und von Asien sowie dem Nahen Osten zu beeinträchtigen drohen. Karliczek betonte, dass Urlauber Schwierigkeiten haben könnten, ihr Reiseziel zu erreichen oder nach Hause zurückzukehren. Eine zuverlässige Vorhersage, wie sich die Lage in diesen Regionen entwickeln wird, sei derzeit unmöglich.

In der Folge buchen viele Urlauber ihre Langstreckenreisen um und entscheiden sich stattdessen für näher gelegene europäische Alternativen. Spanien und Portugal verzeichnen bereits eine steigende Nachfrage. Auch Deutschland könnte von diesem Trend profitieren – dank seines Rufs als sicheres und verlässliches Reiseziel.

Aktuell bleibt die Treibstoffversorgung für gebuchte Flüge in Deutschland unberührt. Airlines mit Basis im Land führen ihre Flüge planmäßig durch, ohne dass es zu unmittelbaren Ausfällen kommt.

Die aktuelle Situation könnte noch mehr Touristen in europäische Länder lenken, darunter auch nach Deutschland. Während Langstreckenreisen zunehmend unberechenbar werden, bleiben Inlands- und Kurzstreckenflüge stabil. Die Behörden beobachten die Entwicklung weiterhin genau.

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