Türkei feiert historische WM-Qualifikation nach 24 Jahren mit Straßenfesten
Nikolaus FreudenbergerTürkei feiert historische WM-Qualifikation nach 24 Jahren mit Straßenfesten
Die Türkei hat sich erstmals seit 2002 wieder für eine Fußball-Weltmeisterschaft qualifiziert – dank eines knappen 1:0-Sieges gegen den Kosovo. Der Triumph löste sofortige Jubelfeiern im ganzen Land und unter türkischen Gemeinschaften in Deutschland aus. Fans strömten auf die Straßen, schwenkten Flaggen und hupten vor Freude.
Hunderte türkische Anhänger versammelten sich in deutschen Städten wie Köln, Essen und Dortmund. Die Polizei meldete friedliche, aber lebhafte Zusammenkünfte mit Autokorsos und Feuerwerk, das die Nacht erleuchtete. In Köln gab es zwar einige Lärmbeschwerden aus der Innenstadt, größere Störungen blieben jedoch aus.
Besonders ausgelassen wurde in Dortmund gefeiert, vor allem rund um den Hauptbahnhof und die nahegelegene Wall-Promenade. Die Polizei betonte, dass die Stadt bei großen Fußballerfolgen der Türkei oft zum Stillstand komme. Ähnliche Szenen spielten sich in Gelsenkirchen, Bielefeld, Düsseldorf und Mönchengladbach ab, wo Fans mit Autokorsos unterwegs waren.
In der Türkei selbst füllten sich die Straßen mit türkischen Flaggen und Feuerwerk. Der spontane Ausbruch der Freude markiert die historische Rückkehr zur WM nach mehr als zwei Jahrzehnten.
Der Sieg hat die Fußballbegeisterung unter türkischen Fans im In- und Ausland neu entfacht. Die Polizei bestätigte, dass es zu keinen schweren Vorfällen kam, wenn auch einige Gebiete vorübergehend mit Verkehrsbehinderungen zu kämpfen hatten. Nun bereitet sich die Türkei auf ihre erste WM-Teilnahme seit 24 Jahren vor.






