12 March 2026, 04:44

VW führt strenges Nachhaltigkeitssystem für Zulieferer weltweit ein

Ein Schild mit einem blauen Hintergrund, einem weißen Stern in der Mitte und einem weißen Banner mit der Aufschrift 'Lieferkette' in blau, umgeben von einem weißen Rand, mit der schwarzen, fetten Schrift '48th Supply Chain Management Wing' darüber und darunter.

VW führt strenges Nachhaltigkeitssystem für Zulieferer weltweit ein

Die Volkswagen Group hat ein neues, weltweites Nachhaltigkeitsbewertungssystem für ihre Zulieferer eingeführt. Das System soll strengere ökologische, soziale und ethische Standards in der gesamten Lieferkette des Konzerns durchsetzen. Nach fast einem Jahr Vorbereitung wird das Programm nun schrittweise bei den verschiedenen Marken und in den Regionen eingeführt.

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Der neue Verhaltenskodex für Geschäftspartner legt umfassende Nachhaltigkeitsanforderungen für alle Zulieferer fest. Jeder muss eine Selbsteinschätzung vornehmen und unterstützende Unterlagen zur Prüfung einreichen. Das Bewertungsverfahren umfasst Risiken in den Bereichen Menschenrechte, Umweltschutz, Korruption und Arbeitssicherheit.

Zulieferer, die die Standards nicht erfüllen, müssen mit schweren Konsequenzen rechnen. Verstöße in den Bereichen Umwelt, Soziales oder Korruption führen zum sofortigen Ausschluss von Verträgen. Die VW Group verlangt zudem von ihren direkten Partnern, diese Nachhaltigkeitsregeln auch an ihre eigenen Subunternehmer weiterzugeben.

Um die Einhaltung zu gewährleisten, kann das Unternehmen unabhängige Prüfungen oder Vor-Ort-Kontrollen durchführen. Künftig soll das Bewertungssystem auch die CO₂-Emissionen in der Lieferkette erfassen. Das System ist darauf ausgelegt, ein transparenteres und verantwortungsvolleres Zulieferernetzwerk zu schaffen.

Die Nachhaltigkeitsbewertung wird derzeit schrittweise in allen weltweiten Geschäftsbereichen von VW eingeführt. Zulieferer müssen sich an die neuen Regeln halten – andernfalls riskieren sie den Verlust ihrer Verträge. Der Schritt unterstreicht das Bestreben des Konzerns, in seiner globalen Lieferkette mehr Verantwortung und Transparenz zu schaffen.

Quelle