Wolfsburgs Alexanderbergstraße glänzt nach 18 Monaten Umbau mit moderner Infrastruktur
José MartinWolfsburgs Alexanderbergstraße glänzt nach 18 Monaten Umbau mit moderner Infrastruktur
Die Alexanderbergstraße im Wolfsburger Stadtteil Neuhaus ist nach 18 Monaten umfassender Umbaumaßnahmen wieder eröffnet worden. Das 3,7-Millionen-Euro-Projekt verwandelte die Straße in eine moderne, barrierefreie Verbindung mit verbessertem Wasserabfluss und nachhaltigen Elementen. Bürgermeister Dennis Weilmann bezeichnete sie als "vorbildliches Beispiel für zeitgemäßen Straßenbau".
Die Neugestaltung umfasste 1,1 Kilometer Fahrbahn sowie die umliegenden Bereiche. Die Fahrspuren wurden durchgehend auf sechs Meter verbreitert, die Gehwege auf einheitliche 2,20 Meter standardisiert. Zehn neue Parallelparkplätze entstanden, während bestehende Senkrechtstellplätze in Schrägparkbuchten umgewandelt wurden.
Für mehr Sicherheit sorgt nun eine Kombination aus barrierefreien Querungen und verkehrsberuhigenden Engstellen. Grünflächen wurden erweitert, und im Rahmen des "Schwammstadt"-Prinzips pflanzte man klimaresistente Bäume und Sträucher, um Wasseraufnahme und Nachhaltigkeit zu fördern. Auf der Ostseite kam eine energieeffiziente LED-Beleuchtung zum Einsatz, während die Försterbergstraße neue Pflastersteine und LED-Leuchten erhielt.
Unter der Oberfläche wurden rund 1,1 Kilometer Regenwasserleitungen und 500 Meter Abwasserrohre modernisiert. Die Stadt Wolfsburg steuerte 2,2 Millionen Euro für den Straßenausbau bei, die Wolfsburger Entwässerungsbetriebe (WEB) investierten 1,5 Millionen Euro in die Kanalisation. Die gemeinsame Initiative sorgt für sichtbare Verbesserungen und langfristige Infrastrukturzuverlässigkeit.
Das fertige Projekt bietet breitere Fahrspuren, sichere Fußgängerwege und modernisierte Versorgungsleitungen. Anwohner profitieren von besseren Parkmöglichkeiten, optimierter Beleuchtung und begrünten öffentlichen Räumen. Der Umbau setzt Maßstäbe für künftige Straßenbauprojekte in Wolfsburg.






