Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach: Rail Park startet 2026 – doch Führungswechsel wirbelt Pläne durcheinander
Nikolaus FreudenbergerZanders-Gelände in Bergisch Gladbach: Rail Park startet 2026 – doch Führungswechsel wirbelt Pläne durcheinander
Auf dem Zanders-Gelände in Bergisch Gladbach schreiten die umfangreichen Umstrukturierungspläne voran. Am 9. Mai 2026 wird der neue Rail Park eröffnet – ein wichtiger Meilenstein in der Transformation des historischen Areals. Gleichzeitig prägen Führungswechsel und anstehende Abstimmungen die Zukunft des Projekts für die kommenden zwei Jahrzehnte.
Am 30. April 2026 trat Oliver Brügge als Geschäftsführer der Zanders Development Corporation (ZEG) zurück. Sein Ausscheiden folgt auf Jahre prägender Arbeit, in denen er das Unternehmen aufbaute und dessen langfristige Strategie mitgestaltete. Bis eine dauerhafte Nachfolge gefunden ist, übernimmt Udo Krause kommissarisch die Geschäftsführung.
Die Pläne für die Neugestaltung des Zanders-Geländes stehen am 30. April 2026 auf der Tagesordnung des Stadtplanungsausschusses, bevor der Stadtrat am 12. Mai 2026 in der finalen Abstimmung darüber entscheidet. Bei einer Zustimmung ebnen die Vorhaben den Weg für 3.000 neue Wohnungen und 3.000 Arbeitsplätze in den nächsten 20 bis 25 Jahren.
Noch 2026 beginnen die Abrissarbeiten an jüngeren Gebäuden, um das historische Z-Ensemble freizulegen, das voraussichtlich Anfang 2027 vollständig sichtbar sein wird. Zudem hat ein potenzieller Investor Interesse bekundet, auf dem Gelände ein gewerbliches und gastgewerbliches Projekt zu entwickeln. Eine neue Website unter zanders.de soll bald als zentrale Informationsplattform für Anwohner und Unternehmen online gehen.
Die Eröffnung des Rail Parks am 9. Mai 2026 markiert den ersten sichtbaren Schritt der Umgestaltung. Während sich die Führungsriege neu aufstellt und entscheidende Abstimmungen bevorstehen, verfolgt das Projekt das Ziel, Denkmalschutz mit Wachstum in Einklang zu bringen. Langfristig sollen Wohnraum, Arbeitsplätze und das restaurierte Kulturerbe im Mittelpunkt der Entwicklung stehen.






