ADFC Halle attackiert neue Bodenschwellen als fahrradfeindlich und barrierebehindernd
Fatima TrubinADFC Halle attackiert neue Bodenschwellen als fahrradfeindlich und barrierebehindernd
ADFC Halle kritisiert neue Bodenschwellen in der Kleinen Ulrichstraße
Der ADFC Halle übt scharfe Kritik an der Installation neuer Bodenschwellen in der Kleinen Ulrichstraße. Die Initiative argumentiert, dass die Maßnahmen im Widerspruch zur städtischen Fahrradstrategie stehen. Die Straße ist laut offizieller Planung Halle eine ausgewiesene Nord-Süd-Radroute.
Die Schwellen bereiten Radfahrenden erhebliche Probleme. Sowohl normale Fahrräder als auch Lastenräder und Anhänger mit Kindersitzen lassen sich nur schwer und unsicher überwinden. Zudem ragen die Hindernisse teilweise auf die Gehwege, was Fußgänger:innen und Rollstuhlfahrer:innen behindert.
Der ADFC anerkennt zwar das Ziel der Stadt, Raserei und illegale Straßenrennen einzudämmen. Die aktuelle provisorische Lösung sei jedoch schlecht umgesetzt. Der Verband fordert umgehende Änderungen, um die Schwellen fahrradfreundlicher zu gestalten – etwa durch breitere Durchfahrtsmöglichkeiten.
Als Alternative schlägt der ADFC verbindliche Absprachen mit der Polizei vor, um den Verkehrsfluss zu regulieren. Zudem bestehe er darauf, dass mögliche Sperren den barrierefreien Zugang für Fußgänger:innen und Rollstuhlfahrer:innen auf den Gehwegen nicht weiter einschränken dürfen.
Die aktuellen Bodenschwellen schränken die barrierefreie Mobilität ein. Der ADFC verlangt Nachbesserungen, die mit der Halleschen Fahrradstrategie im Einklang stehen. Gefragt seien praktikable Lösungen, die Sicherheit und Zugänglichkeit für alle Verkehrsteilnehmenden gleichermaßen gewährleisten.






