VW verschiebt Fusion der sächsischen Tochter um bis zu zwei Jahre
Technische Hürden und SAP-Probleme bremsen VWs Pläne aus. Was bedeutet die Verzögerung für 10.000 Mitarbeiter in Sachsen?
Die Fusion der Volkswagen Sachsen GmbH, ursprünglich für Anfang 2027 geplant, wird um bis zu zwei Jahre verschoben. Der Grund: anhaltende technische Herausforderungen, insbesondere bei der Einführung einer neuen SAP-Plattform. Die endgültige Entscheidung soll am kommenden Montag im Aufsichtsrat fallen.
Trotz der Verzögerung bleiben die Lohnstandards für die rund 10.000 Beschäftigten gesichert – sie wurden bereits zu Jahresbeginn an die VW-Standards in Wolfsburg angeglichen. Doch die Nachricht kommt zu einem kritischen Zeitpunkt für das Werk Zwickau, das unter Produktionsverlagerungen und strengen Kostenvorgaben leidet.
Der Aufsichtsrat wird die Verschiebung voraussichtlich bestätigen, während das Werk weiterhin mit Umstrukturierungen und Budgetbeschränkungen kämpft. Ob die technischen Probleme bis dahin gelöst werden können, bleibt offen.