AfD-Bürgerdialog in Lengede löst Proteste und Kontroversen aus
Am 8. Mai soll im Landhaus Lengede im Landkreis Peine eine Veranstaltung der rechtspopulistischen AfD stattfinden. Die Zusammenkunft ist Teil der Parteireihe "Bürgerdialog" und hat bereits für Kontroversen gesorgt. Lokale Proteste knüpfen an ähnliche Demonstrationen gegen AfD-Treffen in anderen deutschen Städten an, darunter vor wenigen Wochen in Melle in Niedersachsen.
Zu den Rednern zählen AfD-Bundestagsabgeordnete, darunter Maximilian Krah, gegen den derzeit wegen des Verdachts auf Bestechung und Geldwäsche ermittelt wird. Auch Angela Rudzka, AfD-Politikerin und Kandidatin für das Amt der Peiner Landrätin, wird anwesend sein.
Das Landhaus Lengede verteidigt seine Entscheidung, die Veranstaltung auszurichten, und betont, es handele sich um einen "neutralen Veranstaltungsort", der allen politischen Gruppen offenstehe. Das Haus distanziert sich ausdrücklich von den Ansichten seiner Gäste. Dennoch hat die Buchung zu Drohungen und Stornierungen anderer Kunden geführt.
Die anstehende AfD-Veranstaltung in Lengede spiegelt einen bundesweiten Trend wider: Immer häufiger kommt es zu Protesten gegen öffentliche Auftritte der Partei. Trotz anhaltender Kritik hält das Landhaus Lengede an seiner Position als unparteiischer Gastgeber fest. Die Veranstaltung wird wie geplant am 8. Mai stattfinden.






