AfD-Politiker nach Eklat aus Berliner Kneipe geworfen – warum das Lokal schweigt
José MartinAfD-Politiker nach Eklat aus Berliner Kneipe geworfen – warum das Lokal schweigt
Drei Politiker der AfD wurden Anfang dieses Monats aus einer Berliner Kneipe verwiesen. Der Vorfall ereignete sich am 14. April im Gaffel Haus, wie die Bild-Zeitung am Mittwoch berichtete. Die Geschäftsführung des Lokals hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert.
Die Auseinandersetzung begann, als Mitarbeiter Maximilian Krah und Philipp-Anders Rau aufforderten, das Lokal zu verlassen. Auch Steffen Janich, ein weiteres AfD-Mitglied, wurde hinausgewiesen, nachdem er nach dem Grund für die Maßnahme gefragt hatte. Krah riet seinen Anhängern später, den Ort zu meiden.
Es ist nicht das erste Mal, dass Krahs Parteizugehörigkeit für Aufsehen sorgt. Im März zog die Leipziger Buchmesse ihre Einladung zurück, seinen Roman Die Reise nach Europa zu präsentieren. Bereits Ende Februar hatte die Friedrich Pustet Druckerei in Regensburg die Zusammenarbeit mit dem Wiener Castrum Verlag wegen eines geplanten Buches von Krah beendet.
Trotz einer Anfrage der Bild hat sich die Kneipenleitung bisher nicht zu den Vorfällen geäußert. Krahs frühere Kontroversen deuten auf anhaltende Spannungen im Zusammenhang mit seiner politischen Ausrichtung hin. Der Vorfall reiht sich ein in eine Serie öffentlicher Auseinandersetzungen, an denen der AfD-Politiker beteiligt war.






