Ausgebüxtes Wallaby hält Berlin-Spandau in Atem – Jagd nach dem Känguru geht weiter
Nada BlochAusgebüxtes Wallaby hält Berlin-Spandau in Atem – Jagd nach dem Känguru geht weiter
Ausgebüxtes Wallaby durchstreift seit Sonntag den Berliner Bezirk Spandau-Kladow
Seit Sonntag streift ein Wallaby-Känguru frei durch den Berliner Ortsteil Spandau-Kladow umher. Der entlaufene Beutelsäuger, der etwa 70 bis 80 Zentimeter lang ist, wurde erstmals gesichtet, nachdem er sich von seinem Besitzer losgerissen hatte. Seither verfolgen Behörden und Anwohner seine Bewegungen in der Nähe der Havel.
Erstmals entdeckt wurde das Känguru am Sonntag, dem 22. März 2026, nach seiner Flucht. Nachbarn alarmierten umgehend die Polizei, und auch am Montag gab es weitere Sichtungen – ein Anwohner berichtete von einer deutlichen Beobachtung des Tieres am frühen Morgen. Trotz einer zweistündigen Verfolgungsjagd entkam das Wallaby in einen nahegelegenen Wald und entzog sich so der Gefangennahme.
In den sozialen Medien löste der Vorfall eine Welle von Reaktionen aus – von Erstaunen bis hin zu belustigten Kommentaren. Fotos und Memes verbreiteten sich rasend schnell, und bis Montag wurden die Beiträge über 50.000 Mal auf Plattformen wie X und Facebook geteilt. Doch mit jedem Tag wuchs die Sorge: Anwohner und Behörden forderten einen professionellen Ansatz, um das Tier sicher einzufangen. Bis Mittwoch blieb das Wallaby jedoch auf freiem Fuß und hielt sich damit als eines der meistdiskutierten Themen in Berlin.
Die Polizei rät der Bevölkerung, Abstand zu halten, aber bei einer Begegnung mit dem Känguru den Sichtkontakt aufrechtzuerhalten. Zwar stellen Wallabys für Erwachsene kaum eine Gefahr dar, doch Kinder sollten ruhig bleiben und sich seitlich langsam entfernen, falls sie dem Tier zu nahe kommen. Im unwahrscheinlichen Fall eines Angriffs empfehlen die Behörden, sich flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken mit den Armen zu schützen und die Beine anzuziehen.
Die Suche nach dem Wallaby dauert an – bis Mittwoch gab es keine bestätigte Ergreifung. Die Behörden bleiben vorsichtig und betonen die Sicherheitsmaßnahmen für die Bevölkerung, während sie weiterhin versuchen, das Tier ausfindig zu machen. Die ungewöhnliche Situation hat bundesweit Aufmerksamkeit erregt und weckt gleichermaßen Neugier wie den Wunsch nach einer zügigen und behutsamen Lösung.






