17 June 2026, 19:24

Berlin setzt auf Deep Tech: Neue Strategie für Innovationsführerschaft bis 2034

Giffey: Berlin muss wettbewerbsfähig bleiben

Berlin setzt auf Deep Tech: Neue Strategie für Innovationsführerschaft bis 2034

Berlin hat eine neue Langzeitstrategie verabschiedet, um seinen Deep-Tech-Sektor zu stärken. Die Deep-Tech-Agenda Berlin soll die Position der Hauptstadt als führender Innovationsstandort festigen. Nach Angaben von Verantwortlichen ist dieser Schritt entscheidend, um im globalen Wettbewerb – etwa in den Bereichen Mikroelektronik und Biotechnologie – mithalten zu können.

Die rot-schwarze Koalition billigte die Agenda in ihrer letzten Sitzung. Darin sind Maßnahmen festgelegt, um das wachsende Deep-Tech-Ökosystem Berlins in den kommenden zehn Jahren gezielt zu fördern und finanziell zu unterstützen. Der Sektor umfasst bereits zwischen 600 und 1.000 Unternehmen, und die Zahl steigt rasant an.

Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey bezeichnete Deep Tech als „entscheidend für die wirtschaftliche Zukunft Berlins“. Künstliche Intelligenz, Biotechnologie und Mikroelektronik gelten als zentrale Wachstumstreiber. Zudem strebt die Stadt an, zum führenden Innovationshub Europas in diesem Bereich zu werden.

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Lokale Unternehmen entwickeln bereits fortschrittliche Technologien. Zu den jüngsten Beispielen zählen eine nicht-invasive Methode zur Blutzuckermessung sowie eine autonome Unterwasserdrohne. Die neue Strategie sieht gezielte Unterstützung vor, um solche Innovationen voranzutreiben.

Die Deep-Tech-Agenda Berlin setzt einen klaren Kurs für die technologischen Ambitionen der Stadt. Sie zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und Berlins Rolle als wichtiger Wirtschaftsstandort zu sichern. Angesichts der globalen Konkurrenz in Schlüsselsektoren wird dieser Vorstoß immer dringlicher.

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