Berliner Hockeyspieler:innen kämpfen bei der WM um neue Triumphe nach wechselhaften Pro-League-Ergebnissen
José MartinBerliner Hockeyspieler:innen kämpfen bei der WM um neue Triumphe nach wechselhaften Pro-League-Ergebnissen
Vier in Berlin geborene Hockeyspieler:innen waren in den letzten Spielen Teil der deutschen Nationalmannschaften. Nun steht die Weltmeisterschaft in Belgien bevor – beide Teams konnten in der Pro League und anderen Wettbewerben wichtige Ergebnisse erzielen.
Die Frauenmannschaft um Kapitänin Linnea Weidemann feierte einen 5:1-Sieg gegen China und sicherte sich damit den fünften Platz. Bereits zuvor hatte das Team China mit 2:1 besiegt und sich so einen Platz in der obersten Liga der anstehenden Weltmeisterschaft gesichert.
In heimischer Umgebung baute die Frauenauswahl ihre Erfolgsserie in der Pro League aus und holte den vierten Sieg in Folge. Weidemann ist die einzige der vier Berliner:innen, die noch immer in ihrer Heimatstadt aktiv ist.
Die Männermannschaft musste unter extremen Bedingungen antreten – bei Temperaturen über 40°C. Kapitän Thies Prinz führte das Team durch die hitzigen Phasen, doch im Finale der Pro League unterlag man Spanien mit 2:5. Die Niederlage bedeutete Platz sechs. Prinz spielt mittlerweile im Ausland, während Lena Micheel und Johannes Große nach Hamburg gewechselt sind.
Alle vier Spieler:innen – Thies Prinz, Linnea Weidemann, Lena Micheel und Johannes Große – haben maßgeblich zu den Erfolgen ihrer Nationalteams beigetragen. Die Weltmeisterschaft in Belgien wird im August ihre nächste große Herausforderung.
