08 June 2026, 00:19

Bitcoin-Kurs nähert sich dem deutschen Verkaufspreis – war der Ausstieg zu früh?

Deutschland wurde für den Verkauf von Bitcoin belächelt - Es sieht immer weniger peinlich aus

Bitcoin-Kurs nähert sich dem deutschen Verkaufspreis – war der Ausstieg zu früh?

Deutschlands Bitcoin-Verkauf rückt wieder in den Fokus – Kryptowährung nähert sich dem Ausstiegskurs der Regierung

Der Verkauf von knapp 50.000 Bitcoin durch Deutschland im vergangenen Jahr sorgt erneut für Aufsehen, da der Kurs der Kryptowährung aktuell nahe dem durchschnittlichen Veräußerungspreis der Regierung liegt. Die Bundesrepublik hatte ihre Bestände zu einem Durchschnittspreis von rund 57.900 US-Dollar pro Coin veräußert und damit Milliarden erlöst. Nun, da Bitcoin bei etwa 62.000 US-Dollar gehandelt wird, hat sich die Differenz zwischen dem aktuellen Kurs und dem deutschen Verkaufspreis deutlich verringert.

Im Jahr 2024 verkauften deutsche Behörden insgesamt 49.858 Bitcoin zu einem Durchschnittspreis von 57.900 US-Dollar pro Einheit. Die Gesamteinnahmen beliefen sich auf etwa 2,89 Milliarden US-Dollar. Damals lag der Höchststand von Bitcoin im Jahr 2025 noch deutlich über dem Verkaufspreis – teilweise mehr als doppelt so hoch.

Seither hat sich der Markt gewandelt. Aktuell notiert Bitcoin nur noch rund 7 Prozent über dem durchschnittlichen Ausstiegskurs Deutschlands. Ein Rückgang von lediglich 6 Prozent würde die Kryptowährung unter den Preis drücken, den der Staat für seine Bestände erzielt hatte.

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Der jüngste Kursrückgang folgt auf eine Phase erheblicher Mittelabflüsse aus Bitcoin-ETFs. Über 13 aufeinanderfolgende Tage zogen Anleger insgesamt 4,33 Milliarden US-Dollar aus diesen Fonds ab, was den Druck auf den Markt erhöhte.

Die schrumpfende Spanne zwischen dem deutschen Verkaufspreis und dem aktuellen Bitcoin-Kurs unterstreicht die Volatilität der Kryptowährung. Ein geringer Rückgang könnte die verbleibende Differenz auslöschen und den Markt unter die Ausstiegsmarke der Regierung drücken. Gleichzeitig belasten die anhaltenden Abflüsse aus ETFs weiterhin die Stimmung der Anleger.

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