Brandenburgs Wohnungsbau 2025: Genehmigungen brechen ein, Kosten explodieren
José MartinBrandenburgs Wohnungsbau 2025: Genehmigungen brechen ein, Kosten explodieren
Brandenburg verzeichnet 2025 Rückgang bei Baugenehmigungen für Wohnraum
Im Jahr 2025 ging die Zahl der genehmigten Neubauwohnungen in Brandenburg um etwa 12 Prozent zurück – im Vergleich zum Vorjahr. Nur knapp 8.000 Wohneinheiten erhielten grünes Licht, während die Baukosten im gesamten Bundesland weiter stiegen.
Laut offiziellen Angaben wurden 2025 insgesamt 7.960 Wohnungen genehmigt, weniger als im Jahr 2024. Mehr als die Hälfte dieser Projekte entfällt auf den Berliner Ballungsraum, weitere 2.600 Einheiten sind in der erweiterten Hauptstadtregion geplant.
Der Landkreis Teltow-Fläming führte die Statistik an und sicherte sich die Genehmigung für rund 1.230 Wohneinheiten. Von der Gesamtzahl sind fast 3.000 für Ein- und Zweifamilienhäuser vorgesehen, während etwa 4.000 in Mehrfamilienhäusern entstehen sollen. Durch Sanierungen kommen zusätzlich 915 Wohnungen hinzu – nur halb so viele wie noch 2024.
Auch die Baukosten stiegen zu Beginn des Jahres 2025 deutlich an: Rohbauarbeiten verteuerten sich um 5,3 Prozent, Ausbauarbeiten um 5,7 Prozent. Insgesamt legten die Baukosten in Brandenburg im Februar 2025 um 5,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu.
Der Rückgang bei den Genehmigungen fällt mit steigenden Kosten für Material und Arbeitskräfte zusammen. Da weniger Projekte realisiert werden, gerät die Wohnraumversorgung im Land unter weiteren Druck. Die meisten Neubauten konzentrieren sich weiterhin auf den Berliner Raum, während andere Regionen nur begrenzt wachsen.






