Braunschweig beschleunigt Busse mit digitalen Sonderspuren und Ampelkommunikation
Fatima TrubinBraunschweig beschleunigt Busse mit digitalen Sonderspuren und Ampelkommunikation
Braunschweig baut Bussonderfahrstreifen aus, um den ÖPNV zu verbessern
Die Stadt Braunschweig und die Braunschweiger Verkehrs-GmbH (BSVG) treiben das Projekt voran, das im Einklang mit dem Mobilitätsentwicklungsplan 2035 steht. Ziel der Initiative ist es, Busfahrten schneller und zuverlässiger zu machen.
Die erste Phase wird vom Landesnahverkehrsverband Niedersachsen (LNVG) mit 2,9 Millionen Euro gefördert. Matthias Wunderling-Weilbier, Staatssekretär im niedersächsischen Verkehrsministerium, übergab den Förderbescheid an Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf geschätzte 4,1 Millionen Euro, wobei für spätere Abschnitte über fünf Jahre zusätzlich 2,7 Millionen Euro vorgesehen sind.
Das System nutzt digitale Funksignale, damit Busse mit Ampeln kommunizieren können. Dadurch werden Verzögerungen für Busse minimiert, ohne den übrigen Verkehr übermäßig zu beeinträchtigen. Insgesamt sollen 106 Kreuzungen mit der Technologie ausgestattet werden, wobei in der ersten Phase 53 Ampeln modernisiert werden.
Die 174 Busse der BSVG werden für die digitale Kommunikation nachgerüstet – ein Prozess, der voraussichtlich etwa 18 Monate dauern wird. Die BS|ENERGY und ihre Tochtergesellschaft BELLIS GmbH wurden mit der Umsetzung der betrieblichen und strukturellen Änderungen an den Ampelanlagen beauftragt.
Das Vorhaben unterstützt das Ziel Braunschweigs, den öffentlichen Nahverkehr zu stärken. Nach Abschluss wird das digitale Busbevorrechtigungssystem 106 Kreuzungen und alle 174 BSVG-Busse abdecken. Die Umrüstungen sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre abgeschlossen sein und die Reisezeiten für Fahrgäste verbessern.






